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Alt 16.04.2021, 12:49
User 59267 User 59267 ist offline
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Zitat:
Zitat von Glücksball Beitrag anzeigen
Aus Kanada gab es einige positive Erfahrungen mit nächtlichen Ausgangssperren. Das ist z.B. hier im Artikel erwähnt:
https://www.dw.com/de/faktencheck-wi...ren/a-57045074



Damit will ich nicht in Abrede stellen, dass andere Wissenschaftler (z.B. die in Frankreich) zu anderen Ergebnissen gekommen sind. In der jetzigen Situation meine ich aber, man muss es versuchen.
Meines Erachtens ist das Thema Ausgangssperren so wie es aktuell gehandhabt wird eine absolute Phantomdiskussion. In der jetzigen Phase gibt es in meinen Augen nur zwei Möglichkeiten. Entweder man lässt alles so weiterlaufen wie bisher (bzw. noch größere Öffnungen wie in den Modellregionen) und nimmt entsprechende Inzidenzen mit den daraus resultierenden Folgen (long covid, Todesfälle etc.) in Kauf bis endlich die Impfungen voll durchschlagen. Oder man muss für einen Zeitraum von zwei, besser vier, Wochen aber mal alles runterfahren inklusive Grenzschließungen. Zu "alles runterfahren" gehört dann meinetwegen als ein Instrument auch die Ausgangssperre, aber wenn ich den potentiellen Nutzen einer solchen in Verbindung mit eben keinem richtigen Shutdown in Relation zu der medial aufgeladenen Debatte darüber sehe, dann steht das für mich in keinem vernünftigen Verhältnis mehr.
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