Zitat:
Zitat von TT-Junky
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Meine Erfahrung aus vielen Jahren TT zu Späteinsteigern: [...] Im Vergleich zu Jugendspielern ist ihre Zahl auch zu gering, um dafür ein spezielles Konzept aufzustellen.
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Oder ist die Zahl gering, weil es kein spezielles Konzept gibt?
Ich würde mal die These, dass es leichter ist dauerhaft eine Hobbygruppe für Erwachsene aufzubauen, als eine Nachwuchsgruppe.
Kinder/Jugendliche probieren verschiedene Dinge aus und ihre Interessen verändern sich stark im Laufe der Jahre. Dazu ist auch ein großes zeitliches Engagement von Erwachsenen notwendig (Trainer, Betreuer,...). Und was ja auch einige hier schon geschrieben haben: teilweise kann durch das Wegbrachen einer einzelnen Person die komplette Nachwuchsgruppe wieder zusammenbrechen.
Bei einer Hobbygruppe (habe noch nie eine geleitet, daher mag es sein, dass ich hier teilweise daneben liege) mag der erste Aufbau auch nicht einfach sein, aber wenn so eine Gruppe erstmal funktioniert, ist der Fortbestand wesentlich stärker ein Selbstläufer, als bei einer Nachwuchsgruppe. Die Gruppe kann sich irgendwann weitgehend selbst organisieren, was bei einer Nachwuchsgruppe nicht geht.
Anders ist das, die Erfahrung kennt wohl fast jeder, wenn "Hobby"spieler/Quereinsteiger in das normale Vereinstraining kommen. Erkundigt sich ein sehr guter Spieler nach Trainingszeiten und kündigt ein Probetraining an, wird schon mal versucht die "Elite" des Vereins zu dem Training zu bringen, um einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen. Bei einem "Hobby"spieler gibt es selten ein "da kommt heute ein Neuer, kümmert euch mal nett um den" im Vorfeld und wie es dann im Training oft abläuft weiß jeder...würde so jemand dagegen mal testweise bei einer Hobbygruppe vorbeischauen, würde das wohl anders aussehen...