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Alt 17.04.2021, 21:34
Majestät Majestät ist offline
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

Zitat:
Zitat von Fastest115 Beitrag anzeigen
[...]Solche Leute kann man nicht anwerben oder ranzüchten .[...]
Und genau das sehe ich anders. Freude an einer Tätigkeit kann sich auch mit der Zeit entwickeln.

Ich persönlich bin da ein gutes Beispiel: mit 18 Jahren dazu überredet worden doch mal beim Jugendtraining als Trainer zu helfen, weil dort gerade extreme Not herrschte (es war nur noch ein Trainer dort, der sagte er macht das aber nicht alleine). Lust hatte ich da nicht drauf und konnte mir nicht vorstellen, dass das etwas für mich ist. Doch ich war mit dem anderen Trainer (gleiches Alter) komplett auf einer Wellenlänge und die Spieler waren klasse (viele junge, ehrgeizige, talentierte Spieler, mit denen es dann doch richtig Spaß gemacht zu trainieren). Erste Erfolge und viel positives Feedback haben dann die Motivation noch gesteigert. Mehr als ein Jahrzehnt später bin ich immer noch mit großer Begeisterung dabei und die TT-Nachwuchsarbeit ist ein wichtiger Teil meines Lebens.

Das kann es analog auch bei anderen Ehrenämtern geben. Und übrigens auch bei Spielern, die erst halbherzig dabei sind (weil ihre Eltern sie hindrängen oder ihre Freunde halt auch TT spielen) und dann doch eine richtige Begeisterung für den Sport entwickeln (oft durch Erfolgserlebnisse, sei es das erfolgreiche Erlernen einer Schlagtechnik, der Sieg über einen Gegner, gegen den man noch ein paar Monate zuvor verloren hat oder ähnliches).

Man kann sich Glück halt auch erarbeiten sicher auch das "Glück" qualifizierte und motivierte Leute im Verein zu haben (auch wenn es nicht einfach ist und der genaue Weg dahin nicht gänzlich bekannt)
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