Ein Übungsleiter in meinem alten Verein hat vor rund 20 Jahren bereits eine interessante Beobachtung gemacht. Ab dem Spätherbst waren die Hallen zahlenmäßig voller mit Jugendlichen als im Sommer. Seine Argumentation klang durchaus schlüssig. Ab dem Spätherbst ist es kälter und früher dunkel. Die Kinder können nicht mehr so lange draußen spielen, da die Gefahr beim Schnupfenwetter zu erkranken größer ist. Eltern brachten dann ihre Kleinen zur "Verwahrung" lieber in die geheizte Halle. Im Sommer drehte sich der Trend wieder um. Ein weiteres Argument, sind die Kleinen außer Haus in der Halle, haben die Eltern daheim "sturmfreie Bude" und können sich einer anderen "schönen Nebensache zu zweit" ungestört widmen. Insofern geht es bei der Entscheidung von Eltern, ihre Kleinen zum TT zu bringen, nicht immer nur um den Wunsch nach sportlicher Ertüchtigung des Nachwuchses...
Das mag sich heute teils etwas anders gestalten, da Eltern bei Bedarf auch anderweitig "ausweichen" können, war aber "damals" in manchen Fällen nicht von der Hand zu weisen. Im Dorf kennt man halt seine "Pappenheimer".