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AW: FC Bayern München - Bayern-Fans unter sich
Ne, aber der FC Hollywood hat im Moment wieder viele Maulwürfe, die anscheinend gut mit der Presse zusammenarbeiten.
Bezüglich Brazzo/Flick fällt mir immer der Artikel ein der mal vor Jahren in der "Capital" stand und sinngemäß sagte, dass der langfristig (!) größte und oft gemachte Fehler in Unternehmen der ist, dass bei Konkurrenzsituationen derjenige befördert wird oder Recht bekommt, der sich selbst am besten verkaufen kann. Da ging es hauptsächlich um nachlassende Produktqualität und Innovation, weil viele Unternehmen eher ihre Führungspositionen aus dem "Verkauf" und nicht der "Entwicklung" hochziehen.
Bayern, hier mit den erfahrenen Unternehmern oder Vorständen im AR scheint hier anders zu handeln.
Hier scheint Brazzo mit seinem langfristigen Konzept "jedes Jahr ein Topstar und ein Toptalent und Weltklassenachwuchs für das NLZ und weltweites Scouting" mehr Rückendeckung zu haben als Flick mit "deutsche Spieler".
Und ich bin da beim AR. Und bezogen auf die Capital: Musiala, Sane, Nianzou und diverse andere sind "Topprodukte". Selbst wenn sie verkauft werden generieren sie einen massiven Mehrwert. Wären aber die von Flick geforderten Akteure wie Götze, Max Meyer, Arne Meier usw. gekommen, da wäre man in derselben Situation wie mit Ottl und Lell.
Seit LvG hat man bei Bayern ein Konzept (4-2-3-1, dominanter Ballbesitz) etabliert, wonach letztendlich auch der Trainer nach gescoutet wird. Macht auch Sinn, so stürzt der Verein sportlich wahrscheinlich nie massiv ab, auch wenn der Trainer wechselt. Und klar hat man auch mal "Flops" bei den Spielern, die hat aber jeder Verein. Auch Transfergenie Zorc hat in den letzten Jahren neben tollen Verpflichtungen vor allem im Tor und in der Abwehr danebengegriffen. Trainer sind meistens nur wenige Jahre da, Spieler aber im Idealfall eine Dekade. Und klar, ist ein Trainer mal länger da wie Sir Alex bei United oder zur Zeit Klopp, dann kann der Trainer auch in Personalunion die Mannschaft formen. Wenn der Verein aber kein Konzept hat, dann passiert das, was seit dem Abgang von Sir Alex bei United passiert ist. Dann steht da ein Team mit dem LvG wenig anfangen kann und als der zugekauft hatte und gehen durfte stand Mourinho mit einem Team da, mit dem er nichts anfangen konnte. Jetzt ist man nach 10 Jahren mit OGS wieder auf einem ganz guten Weg. Dasselbe gilt für Arsenal nach Wenger.
Die erfolgreichsten Vereine der letzten Dekade waren nicht umsonst Real, Bayern und Barca. Bei allen steht der Verein und das System über dem Trainer. Passt es nicht zusammen (Loptegui, Setien, Kovac) wird die Reißleine gezogen.
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