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Alt 02.05.2021, 15:34
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AW: Victas V > 11 Extra

Also ich habe mir jetzt mal ein Testexemplar (rot, max.) gegönnt und heute zum ersten mal getestet, nachdem ich ihn gestern Nachmittag mit VOC-Leim aufgeklebt habe. Meine ersten Eindrücke sind also wie immer unter Vorbehalt der noch nicht ganz verflogenen Lösungsmittel zu sehen.
Ungeschnitten wiegt der Belag 64 g. Geschnitten weiss ich nicht, aber aufgrund des Gesamtgewichts würde ich sagen, dass der Belag nur etwa 1 g leichter ist als der ersetzte Quantum X Pro mit 2.0 mm, wobei Letzterer sicherlich auch nicht zu den schwereren Belägen zählt.
Interessanterweise erscheint mir das Obergummi mit dem blossen Auge bzw. Geodreicek recht dünn und der Max.-Schwamm recht dick. Man könnte meinen, dass das so ein Belag der Generation superdünnes Obergummi mit extradickem Schwamm ist, obwohl er ja nicht als solcher ausdrücklich spezifiziert wird. Die Noppengeometrie ähnelt von aussen betrachtet derjenigen des Aurus Prime. Das ist natürlich alles sehr vage und ungenau.

Vorab kann ich schon mal sagen, dass der V11 extra in der Grundauslegung dem Spielverhalten des Quantum X Pro sehr ähnlich ist. D. h. tendentiell sehe ich den V11 extra eher als Rückhandbelag und nicht unbedingt als Vorhandbelag. Der V11 extra soll ja gemäss Beschreibung dem V15 extra ähnlich sein. An Letzteren kann ich mich nur noch vage erinnern, da ich diesen vor längerer Zeit mal testete aber nicht so gut damit zurechtkam. Auf jeden Fall spielt sich der V11 im Anschlag direkter und präziser, was ich auf das härtere Obergummi zurückführe. Den V15 habe ich als elastischer und dafür in der Streuung grösser in Erinnerung. Der V15 ist insgesamt auch etwas schneller und spinniger. Den V11 ordne ich diesbzgl. recht ähnlich ein wie den Quatum X Pro. Spin ist vielleicht minimal grösser aber eben auch nicht überragend. Da geht beispielsweise mit dem Aurus Prime deutlich mehr. Im Vergleich zum X Pro mit 2.0 mm ist der Katapult und die Ballflugkurve etwas grösser bzw. höher, und insgesamt vom Spielgefühl etwas weicher, wobei diese Eigenschaften natürlich auch noch durch den VOC-Kleb evtl. beeinflusst sind. Grosse Stärken des V11 sind sicherlich ebenfalls das Blockspiel und das gerade Spiel. Was sensationell gut ging sind Rückhandgegenspins sowie sehr aktiv gespielte Spinblocks. Aufgrund des etwas weicheren Spielgefühls gingen RH-Eröffnungsspins auf Unterschnitt etwas einfacher als mit dem Quantum X Pro.

Mein erstes Fazit lautet dem entsprechend, dass der V11 extra eine sehr interessante RH-Alternative für viele Spieler darstellen kann, insbesondere auch für mich, obwohl ich den Quantum X Pro da eigentlich für gesetzt hielt. Ich werde den Belag auf alle Fälle weiter testen und wieder berichten, wenn die letzten VOC-Effekte verflogen sind und ein insgesamt fairerer Vergleich mit den anderen Belägen möglich ist.
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