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Alt 02.05.2021, 21:30
tripplem tripplem ist offline
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tripplem gab in der Vergangenheit leider sehr oft Anlass zur Kritik (Renommeepunkte mindestens -40)
AW: Dauerbrenner: Falsche Aufschläge - verdeckt, aus der Hand ...

Zitat:
Zitat von TT-Hannes Beitrag anzeigen
Hey @Tripplem.
Ich finde es sehr gut wie du dich hier für die Schiedsrichter positionierst. Ich bin ja selbst einer und tatsächlich fehlt es manchmal Spielern an Respekt.

Vor 9 Jahren sah allerdings deine Einstellung zum Thema Respekt gegenüber Schiedsrichtern noch anders aus.



Wie kam nun der Sinneswandel bei dir?
Bist du nun selber Schiedsrichter oder gab es mal irgendein Erlebnis, dass dich so sehr zum Umdenken im Thema Respekt gegenüber Schiedsrichtern gebracht hat?
Es gibt keinen Sinneswandel.
Ich stehe zu dem Beitrag, den ich damals geschrieben habe.

Angenommen: Du wärst bei dem Spiel dabei gewesen:
Du hättest nichts anderes beobachten können, als ich.
Der Schiedsrichter hat den Regeln entsprechend geurteilt.

Geh zu anderen Spielen mit dem entsprechenden Schiedsrichter und er würde sich die Frage stellen lassen müssen, warum er es auch nicht bei anderen Spielen genau so gehandhabt hat.......
Ein Schiedsrichter brauch einen roten Faden.
Das Regelwerk kann ihm dabei nur bedingt helfen.
Keinem Schiedsrichter ist zumutbar, dass er alles beachten kann,
insbesondere dann nicht, wenn die Einhaltung der Regeln unmöglich ist.
An der Stelle ist das Regelwerk mit den Umständen vor Ort unvereinbar.
Ist aber kein Problem. Man kann auch nicht alle Gesetze einhalten.

Ich bin definitiv ein Gegner von zu restriktiven Regelhandhabungen.
Wiederholt sich aber zum Nachteil spielender Person eine Handlungsweise,
dann komme ich zu dem Schluss, dass es ein Problem gibt.
Das ist bei Aufschlägen der Fall.

Nun könnte man hergehen und sagen:

Es gibt ausreichend Spieler in unteren Klassen, die eben nicht innerhalb der geforderten Zeit in der Box stehen.
Das aber ist kein Problem dahingehend, dass ein Spieler den anderen einen unmittelbaren Nachteil verschafft. Der Widerspruch ist natürlich ein Begleitumstand meiner Betrachtungsweise.
Die Grenze zu ziehen, ist schwierig.

Bei Aufschlägen gibt es der Aufschlagregel nach kein Problem der Grenzziehung. Die Regel ist präzise formuliert.
Im Grundsatz sind die Spieler das Problem und nicht die Schiedsrichter.
Hinzufügen muss ich meiner Darstellung, dass es nicht alle Spieler sind.

Im Übrigen:
Solltest du erneut zu fragwürdigen Wertungen kommen, wie, dass es bei mir einen Sinneswandel gegeben hat, denn das unterstellst du mir,
lege deine Begründung offen, anstatt vorschnell zu urteilen.
Zeit meines Lebens, habe ich auch nicht nur ein Problem mit einem Schiedsrichter gehabt, dass ich diesem gegenüber kommuniziert habe.
Deswegen ist mir annäherungsweise klar, warum gewisse Spieler gegenüber Schiedsrichtern eine nahezu nüchterne Einstellung haben.
Du kannst des Weiteren Fragen stellen, falls dir etwas nicht klar ist,
bevor du zu Einlassungen kommst, die du schlicht dadurch belegen willst,
indem du mich zitierst.

Letztlich bin ich kein Schiedsrichter.
Für die Leistung, die ein Schiedsrichter vollbringt, haben sehr wenige Personen ein Gefühl. Viele glauben, dass das nicht anstrengend ist.
Es kann aber sehr anstrengend sein und wird aus meiner Perspektive aus den Voraussetzungen heraus noch anstrengender, wenn die Belohnung für den Einsatz keiner angemessenen Wertschätzung entspricht.
Ich wundere mich in jedem Fall nicht darüber, dass es mittlerweile so wenige Schiedsrichter noch gibt.
Damit du das einschätzen kannst:
Ähnlich geht es mir bei folgenden Rollenbildern:

- Ehrenamt
- Rentner
- Eurojobber
- und und und

Ich bitte um Entschuldigung für die Abschweifung.
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