Zitat:
Zitat von mithardemb
... ich würde mir dann eher noch ernsthafte Sorgen um den 30. Schüler machen, der kein Muslim ist. Wenn Mobbing an der Schule gang und gäbe sind, dann dürfte der noch größere Schwierigkeiten haben.
|
Dee auch. Da gab es ja mal eine Doku im WDR, die dann vom eigenen Rundfunkrat als "tendenziös" gerügt wurde. 'Kartoffel" war noch harmlos. Ebenso gab es ja mal eine Doku über jüdische Jugendliche, denen in Berlin (wo auch sonst?) geraten wurde das Gymnasium zu wechseln, als sie gemobbt wurden.
MMn. ist das Hauptproblem, dass "Islam" in den Medien oder von der Politik immer nur von der Seite beleuchtet wird (bis auf wenige neutrale Dokus), die immer diejenigen zeigt und zu Wort kommen lässt, die sich eben NICHT anpassen. Die große Gruppe säkularer "Muslime", die in etwa so muslimisch sind wie hier die meisten "christlich" haben überhaupt keine öffentliche Stimme. Dazu fallen sie auch nullkommanull auf, im Gegensatz zur Undercut-/Kopftuchfraktion.
Von den Muslimen in meinem Bekanntenkreis trägt niemand Kopftuch, man grillt, trinkt Bier und Raki und die Kinder bekommen auch was zu Weihnachten und bei St. Martin sind sie stolz dabei, weil der Lampignon so schön leuchtet. Das ist auch mMn. die Mehrheit. Am lautesten Jammern und schreien tun aber die "anderen".
Bei den Syrern ähnlich. Bei uns in der Stadt hat man es sehr geschickt gemacht und freiwillig am Anfang echte Flüchtlinge aufgenommen. Ausschließlich Familien. Die fallen im Stadtbild gar nicht auf! Da siehst du kein Kopftuch und sie sind im Schnitt gut gebildet. Die machen auch bei Kriminalität, Integration der Kinder keinerlei Probleme. Dazu hat man sie quer über die Stadt verteilt und eben nicht in ein Ghetto abgeschoben.
Die werden aber selten gezeigt. Zu unspektakulär für die Medien?