Wenn der Verband gesagt hätte wir spielen und die Vereine wollen das nicht, welchen Sinn hätte das gehabt?
Wie gesagt bzgl. Regionalliga Fußball haben nur West und Südwest weitergespielt. Alle anderen auch abgebrochen. Bayern hängt sogar noch in der Saison die 2019 begonnen wurde.
Bzgl. der professioenlleren Strukturen hast Du sicherlich recht. Aber welche anderen Sportarten, außer den 4 von Dir genannten haben denn auch noch weitergespielt unterhalb der 1. Liga? Badminton? Die haben nicht einmal die 1. Liga gespielt sondern extra Qualifikationsturniere zum Final Four gemacht.
https://www.badminton.de/news/badmin...dus-ermittelt/
Aus meiner Sicht ist der entscheidende Punkt, dass bei den von Dir genannten Sportarten die Spieler alle vor Ort sind, da sie in Mannschaften gemeinsam auf dem Feld stehen und auch jede Woche zusammen trainieren (auch außerhalb der Pandemie). In Tischtennis und Badminton ist dies nicht zwingend notwendig gemeinsam zu trainieren und die Spieler kommen teilweise von weiter weg zu den Spielen. Das ist in Pandemie-Zeiten eben schwieriger.
Mit dem Einfluß des Bundesverbandes hat das wenig zu tun. Und auch der "Stellenwert" der Sportart hat da nur geringe Auswirkung. Die Vereine haben sich selber dagegen ausgesprochen. Und zwar weil der Aufwand eben größer ist Spieler, die nicht vor Ort sind aus dem Ausland zu den Spielen zu bekommen, wie Spieler, die vor Ort sind und gemeinsam trainieren. Mit den Problemen, dass die Spieler dann teilweise gar nicht nach Deutschland einreisen konnten ohne Quarantäne bzw. ohne Quarantäne nicht zurück durften. Das heisst es war teilweise gar nicht möglich die Mannschaft zusammenzubekommen. Siehe Bingen in der 1. Damen-Bundesliga.