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Alt 23.05.2021, 11:43
jcd jcd ist offline
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AW: Ding Ning (CHN)

Zitat:
Zitat von Tukan Beitrag anzeigen

Unvergessen bleibt wahrscheinlich die traurige in Tränen aufgelöste Ding Ning im Einzelfinale der Olympischen Spiele, als ihr diverse Aufschläge abgezählt wurden, weil sie anscheinend den Ball nicht hoch genug geworfen hätte:


Man sieht gut in der Zeitlupe, dass sie den Ball hoch genug geworfen hat.

Bei diesem Signature-Aufschlag von Ding Ning wäre das ja auch gar nicht möglich, diesen auszuführen, wenn sie nicht die nötige Wurfhöhe hätte. Man sieht das gut in diesem Video.


Das ist sicherlich der Aufschlag, bei dem der Ball für den Gegner zu jedem Zeitpunkt der Ausführung am besten sichtbar ist. Das Problem ist, dass Amateure wie die Schiedsrichterin Paola Bongelli nicht in der Lage sind, Schlaggeschwindigkeiten bei Ballwechseln und Ausführungen von Aufschlägen mit dem Auge schnell genug zu folgen. Dann bekommen diese einen falschen Eindruck und denken vielleicht, der Ballwurf wäre nicht hoch genug. Im zweiten Video sieht man immer in Zeitlupe, dass Ding Ning den Ball sogar immer sehr hoch wirft und nur einmal in Echtzeit könnte man bei Minute 1:45 denken, dass es nicht hoch genug war, aber direkt in der Zeitlupe bei Minute 1:50 sieht man, dass der Ballwurf hoch genug ist.
Da der Aufschlag so ungewohnt und außergewöhnlich ist, wurde dieser Aufschlag besonders argwöhnisch betrachtet und wurde sehr kritisch betrachtet und man musste schon viel hinein interpretieren, um daran etwas illegales zu sehen. Und wenn dieser Aufschlag nicht regelgerecht ist, müssten 95% aller Profis und sonstigen TT-Spielern fast jeder Aufschlag abgezählt werden.
In dem Video ist gar nichts sicher zu sehen weil von hinten und verdeckt. Man sieht nicht wo der Ball die Hand verlässt. Der Wurfhöhe bei dem Service ist bei ihr grenzwertig, wenn auch sicher meistens OK. Dass nur ein Profi mit spezieller Ausbildung dem Ballwurf folgen könnte ist wohl eher ein Scherz. Selbst schreibst du dann noch dass man es nur in Zeitlupe genau sagen kann. Kurzum, das Problem mit der Einschätzung ist die grenzwertige Aufwurfhöhe (Wie weit der Ball danach noch nach unten fällt ist nämlich unerheblich). Aber ja, man sollte hier zur Einschätzung kommen, dass im speziellen Fall die Aufwurfhöhe keinen Nachteil für den Gegner darstellt.
Es muss auch nicht die Schiedsrichterin das Problem sein. Die bekommen zum Teil vor Turnieren ganz klare Vorgaben in welchen Bereichen hart durchgegriffen werden soll. Abgesehen davon ist das bei dem Spielstand auch schon egal gewesen.

Geändert von jcd (23.05.2021 um 11:44 Uhr) Grund: youtube link rausgenommen
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