Zitat:
Zitat von M3rlin
Ich denke wieder mal das Nicht verstanden wird, worauf ich hinauswill.
1.
Du suchst dir in allen Argumenten das heraus was deutlich nicht richtig ist um dich mit den Wahrscheinlich richtigen/wichtigen Argumenten nicht befassen zu müssen.
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Darin ist halt vieles verquer, und wenn die Basis schon kontra ist entgegen der Behauptung, sich weder für noch gegen eine Ernährungsweise auszusprechen, macht es die Sache nicht leichter.
Aber bitteschön:
"Deine Ernährungsweise sagt nichts über deine Spiritualität aus. Sie macht dich weder elitär noch erleuchtet."
Strohmann. Veganer denken sowas nicht von sich noch behaupten sie das.
"Sie ist bloß das Resultat einer Vorliebe, meistens aber das Resultat einer Programmierung deines Geistes. Ein spiritueller Mensch ernährt sich intuitiv, weil er spürt, wonach es seinem Körper verlangt. Er muss nicht auf eine bestimmte Ernährungsweise trainiert werden."
Muss nicht, wird er aber. Von klein auf. Und lässt die Verfügbarkeit von Nahrung unberücksichtigt.
"Dein Gebiss ist das eines Allesfressers."
Hatten wir schon. Kann alles essen, muss aber nicht.
"Pflanzen schreien, wenn man sie verletzt. Mit Infraschallmessgeräten kann man diese Schreie deutlich machen."
Das ist Unsinn und hatten wir auch schon. Ernten von Obst und Gemüse ist nicht wirklich vergleichbar mit dem Durchschneiden der Kehle eines Tieres.
"Wenn der Mähdrescher durch ein Weizenfeld donnert, dann ist das Massenvernichtung. Doch das übersiehst du gerne und folgst lieber einem Trend, damit du dazugehörst und dich spirituell und tierlieb nennen darfst. Du wähnst dich deswegen sogar elitär, glaubst in deinem Essen die Weisheit deines Lebens gefunden zu haben. Wie heuchlerisch und borniert diese Haltung ist, das willst du nicht erkennen, weil du nicht selbstständig denkst."
Auch das hatten wir schon. S.o. und Verschwendung von Pflanzen als Nahrung für Tiere, Kalorienbilanz etc. pp.
"Es gibt keine leidfreie Ernährungsweise auf Erden"
Strohmann Nr. 2. Hat niemand behauptet, es geht darum, unnötiges Leid soweit wie möglich zu verringern.
"Schon gar nicht aber solltest du deine Ernährung dogmatisch vertreten und Menschen, die eine andere pflegen, ausgrenzen oder verurteilen."
Das Thema Toleranz Tierproduktkonsumenten gegenüber hatten wir nun wahrlich oft genug.
"Segne das, egal, wovon du dich ernährst. Bedanke dich dafür bei dem Lebewesen, der Pflanze oder dem Tier, welches dir sein Leben geschenkt hat"
Holy shit, das Tier schenkt sein Leben nicht, der Mensch beendet es gegen den Willen seines Opfers.
Zusammenfassend:
Der angeblich neutrale Ansatz "ICH SPRECHE MICH HIER WEDER FÜR NOCH GEGEN EINE BESTIMMTE ERNÄHRUNGSWEISE AUS." wird nicht ansatzweise erfüllt, sondern zielt einzig darauf ab, Pflanzen und Tiere und das Töten von Tieren mit dem Ernten von Pflanzen gleichzustellen, was einer Abwertung tierischen Lebens bedeutet. Und gleichzeitig unberücksichtigt lässt, dass für die menschengesteuerte Aufzucht von Tieren Unmengen von Ressourcen und damit auch Pflanzen vergeudet werden. Also sollte der Autor als selbst esoterischer Verfechter pflanzlichen Lebens darauf erpicht sein, sich vegan zu ernähren, um so wenige Pflanzen wie möglich zu
töten.
Nun denn, der Artikel ist von 2012.
Zitat:
Zitat von M3rlin
2.
Möglicherweise auch manche Pro Vegan Argumente falsch sein könnten.
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Möchte ich nicht ausschließen, allerdings sind bisher alle kontra-vegan-Argumente falsch und widerlegt. Die 30 beliebtesten stehen oben, feel free noch welche hinzuzufügen.
Zitat:
Zitat von M3rlin
3.
Du hast das Paradoxon/Die Ironie definitiv nicht verstanden.
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Ich denke schon, aber welche Rolle spielt das bezogen auf (u.a. Deinen) Tierkonsum?