Zitat:
Zitat von tripplem
Sachlichkeit und Konstruktivität haben ihre Grenzen!
Das Regelwerk soll Ordnung schaffen?
Egal, was in irgendeinem Regelwerk steht, du wirst am Ende immer verschiedene Auslegungsarten finden, die sich entgegengesetzt gegenüber stehen und für die man jeweils "sachliche" Gründe finden wird.
Die Aufschlagregel ist aus meiner Perspektive konkret formuliert.
Das Problem sind nicht die Regeln.
Die Diskussion hier ist teils schwachsinnig.
In der Mehrzahl der Fälle sind die Regeln für die Ligen gemacht, in denen man davon sprechen kann, dass dort tatsächlich Tischtennis gespielt wird oder weiter Berg auf, wo entsprechende finanzielle Interessen mit von der Partie sind. Mit aufsteigender Spielklassenqualität steigt die Restriktivität der Regelauslegung.
Abseits dessen gibt es im Verhältnis wenig Ärgernisse mit Spielern, die sich über den Aufschlag des Gegners eschauffieren. Ebenso sieht es mit durch den Unparteiischen abgezählten Aufschlägen aus.
Wenn der Tischtennisbund es wollen würde, dann könnte er entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Aufschlagregel durchzusetzen.
Du kannst davon ausgehen, dass weder der Tischtennisbund, noch das Ressort Schiedsrichterwesen, noch die Spieler oder Zuschauer ein gesteigertes Interesse daran haben, dass die Aufschlagregel ihrem Wortlaut nach restriktiv ausgelegt wird.
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Es muss nicht um eine restriktive Auslegung gehen. Es kann auch um eine Vereinfachung gehen.
Fakt ist: jeder legt die Regeln anders aus. Selbst auf Topniveau, man schaue sich nur mal die internationalen Turniere an.