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Zitat von Sagmaley
Insofern: alles erlauben, dann konsequent sein und verdecken, aus der Hand etc.
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Wie die Rückschläge und Ballwechsel in diesem Fall aussehen, war doch der Grund, warum man nicht mehr alles erlaubt hat.
Zitat:
Zitat von Sagmaley
Weitere Alternative: der Ball wird eingeworfen und ob geht die Lutzi.
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Realitätsfremd.
Zitat:
Zitat von tripplem
Abseits dessen gibt es im Verhältnis wenig Ärgernisse mit Spielern, die sich über den Aufschlag des Gegners eschauffieren. Ebenso sieht es mit durch den Unparteiischen abgezählten Aufschlägen aus.
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Letzteres ist komplett falsch. Es ist doch die Hölle los, wenn sich der SR
erdreistet, einen Aufschlag wegzuzählen.
Dass sich viele Spieler nicht über regelwidrige Aufschläge des Gegners beschweren, liegt daran, dass
- es meistens eh nichts bringt
- es sie mental aus dem Konzept bringt
- sie selbst regelwidrig aufschlagen
Zitat:
Zitat von tripplem
Du kannst davon ausgehen, dass weder der Tischtennisbund, noch das Ressort Schiedsrichterwesen, noch die Spieler oder Zuschauer ein gesteigertes Interesse daran haben, dass die Aufschlagregel ihrem Wortlaut nach restriktiv ausgelegt wird.
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Korrekt.
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Zitat von oliver
und warum ist das, Deiner Ansicht nach, in diesem Fall so?
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Ganz einfach: Es stört den Spielfluß und sorgt für Unmut bei den Zuschauern.
Warum? Weil sie die Aufschlagregeln nicht kennen, nicht verstehen, aus ihrer Position meist auch nicht beurteilen können und tolle Ballwechsel sehen wollen.
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Zitat von Allsquared
Das ist ein sehr berechtigter Einwand, die Leute würden das nicht mögen. Das ist ungefähr so viel Umstellung wie als das Hochwerfen eingeführt wurde. Da gibt es auch Leute, die das bis heute nicht hinkriegen. Aber gleichzeitig sind das die Leute, die nicht wirklich einen Vorteil davon haben.
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Sagen wir so: Durch regelkonforme Aufschläge wären diese deutlich schwächer.
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Zitat von Allsquared
Das Verdecken ist in den unteren Klassen kein wirkliches Problem.
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Stimmt, da wird anders getrickst.
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Zitat von Allsquared
Aber so wie es zur Zeit ist (Fairness wird bestraft, Regelbrechen wird belohnt), ist es eine Katastrophe für den Sport.
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Richtig. Verursacher sind aber die Sportler selbst durch ihr Verhalten.
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Zitat von Sagmaley
Fakt ist: jeder legt die Regeln anders aus. Selbst auf Topniveau, man schaue sich nur mal die internationalen Turniere an.
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Die werden nicht anders ausgelegt, sondern mit Füßen getreten in der berechtigten Hoffnung, dass die SR das nicht sehen oder trotzdem nicht ahnden.
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Zitat von spintakki
Die Frage ist doch, wie lässt sich die Aufschlagregel so reformieren, dass sich eine möglichst große persönliche Freiheit bei den Aufschlägen mit sportlicher Fairness verbindet?
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Ich bleibe dabei, die Regeln sind gut, aber die Einhaltung und Sanktionierung bei Verstößen lassen zu wünschen übrig.
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Zitat von spintakki
Denn bis 9:9 die Aufschläge offen zu spielen und dann 2 für den Schiedsrichter nicht offenkundig verdeckte Aufschläge zu machen, ist tatsächlich total scheiße und sollte nicht möglich sein in unserem Sport, in dem eigentlich jeder ehrlich gewinnen wollen sollte (Es aber nicht jeder macht).
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Ein Klassiker. Wie sieht es aus, wenn der SR in keinem vorherigen Satz Aufschläge bemängelt, aber im 5./7. Satz bei 9:9 beginnt er damit? "Schiri, seit 5/7 Sätzen spiele ich diesen Aufschlag, warum ist er jetzt plötzlich falsch?!!"