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Alt 22.06.2021, 20:30
Allsquared Allsquared ist offline
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AW: Dauerbrenner: Falsche Aufschläge - verdeckt, aus der Hand ...

Zitat:
Zitat von M3rlin Beitrag anzeigen
Vielleicht nochmal etwas genauer definieren. Ich hab nicht genau verstanden was gemeint ist. Dies aber wohl eher in die richtige Richtung geht als das rumgetrolle.
Ich weiß nicht, ob ich das kann, denn ich habe ja schon versucht es anhand des Beispiels zu erläutern, aber ich will es versuchen.

Ich denke, wir sind uns einig, dass die Regel, so wie sie jetzt ist, in der Theorie ausreichend ist, und alles definiert was notwendig ist. Aber in der Praxis wird sie nicht umgesetzt. Ich halte es für zu einfach, zu sagen "dann müssen wir sie halt umsetzen." Man muss der Realität ins Auge sehen, und sich überlegen, woher das kommt.

Ein anderes Beispiel wäre die Boeing 737Max. In der Theorie hätte das alles funktioniert, wenn sich alle Piloten immer exakt an die Anweisungen gehalten hätten. Aber nach zwei Abstürzen kann man nicht mehr sagen "dann müssen die Piloten sich halt in Zukunft genau an die Vorgaben halten", und ignorieren, dass ganz offensichtlich ein Problem existiert.

Wir sind alle Menschen. Piloten und Schiedsrichter. Und grau ist alle Theorie, aber was zählt ist aufm Platz, im Cockpit, oder an der Platte.
Wenn mehrere Flugzeuge abstürzen, kann man nicht mehr behaupten, das Problem sei der Pilot.
Und wenn fast alle Schiedsrichter auf dieser Welt es nicht schaffen, diese Regel umzusetzen, dann kann man nicht mehr behaupten, das Problem seien die Schiedsrichter, nein, dann ist das Problem ganz offenkundig die Regel. Insbesondere, da es die Schiedsrichter ja schaffen, alle anderen Regeln - inklusive dem Hochwerfen - umzusetzen.

Wenn man also etwas an der aktuellen Situation verbessern will - und ich halte das für eminent wichtig für unseren Sport - dann muss man
- im ersten Schritt anerkennen, dass es ein Problem gibt.
- im zweiten Schritt analysieren, worin der Ursprung dieses Problems liegt.
- und im dritten Schritt mögliche Veränderungen prüfen.

Ich habe den ersten Schritt als gegeben vorausgesetzt. Meine Analyse für den zweiten Teil besteht darin, dass ich denke, dass das Problem darin liegt, dass es sehr schwer zu entscheiden ist, ob wirklich verdeckt wurde. Ich könnte dabei falsch liegen, aber es ist z.B. auch die Analyse von Larry Hodges.
Dabei ist für die Analyse unerheblich, ob der Schiedsrichter nicht eingreift, weil er es selbst nicht erkennt, weil er Angst vor einem pöbelnden Publikum hat, oder weil er denkt "das war verdeckt, aber wenn ich eingreife wird der Spieler sagen, dass der andere Spieler auch verdeckt. Das kann sein, aber bei dem anderen war ich mir nicht sicher. Deswegen greife ich überhaupt nicht ein".

Mein Vorschlag für den dritten Teil zielte deshalb darauf ab, das Verdecken offensichtlich zu machen. Bei der von mir vorgeschlagenen Körperhaltung, kann man immer noch Vorhand-, Rückhand-, Penhold- und Tomahawk-Aufschläge machen. Man kann zwar immer noch verdecken, aber dafür muss man extreme Verrenkungen machen. Lustigerweise haben sich zwei Poster über die Verrenkungen lustig gemacht, ohne zu merken, dass genau das der Sinn ist: Die Anweisung lautet einfach: Wenn der Spieler ein unnatürliche Verrenkung macht, dann, um zu Verdecken, und dann ist der Aufschlag immer abzuzählen.
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