Von Morphy zu Pähtz ist es vielleicht ein kleiner Abstieg, nichtsdestotrotz ist auch das Wirken und Verhalten der 'besten deutschen Schachspielerin' interessant...
Zitat:
Zitat von Jolien
(...) das Interview mit IM Elisabeth Pähtz ist für mich als nicht-Abonnentin der FAZ nicht zugänglich, ich konnte nur die ersten 3 Zeilen davon lesen. Neu ist für mich ihre Aussage, dass sie mit dem Schach aufhören will. Dass sie ständig über die Männer im Schach lamentiert, das kenne ich so von ihr und das mag ich nicht (...)
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Zitat:
Zitat von Neuanfang
(...)
*Beth* Pähtz: Sie ist sicher eine sehr eigenwillige Schachsportlerin.
Lamentieren lässt vielleicht Ärger und Frust raus,
bringt aber wohl keine freudigen Spiel- und Trainingspartner.
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Ich habe für Elisabeth Pähtz jetzt auch nicht die allergrößte Sympathie, es gibt einfach unter den Damen wie den Herren sehr unterschiedliche Typen im Profischach, manche mag man mehr, manche weniger. Hier ist aber mal (in Form eines Interviews) eine Darstellung aus ihrer Sicht zu einigen Ereignissen im (Corona-Seuchen-)Jahr 2020:
https://de.chessbase.com/post/interv...abeth-paehtz-5
Dass sie auf
manche Männer nicht sehr gut zu sprechen ist, wird damit zumindest im Ansatz verständlich.
Elisabeth Pähtz ist aber auch mit einem Schachgroßmeister verheiratet und sie erwähnt z.B. im verlinkten Interview (nicht undankbar) die Hilfe durch Dorian Rogozenco und Dieter Nisipeanu. Also lamentiert sie
nicht nur über die Herren, sondern kommt auch mit einigen ganz gut aus.
Hinsichtlich Außendarstellung und ihren Versuchen, Schach zu präsentieren und zu vermarkten, ist E. Pähtz meiner Meinung nach nicht immer besonders gut beraten worden. Ob ihr familiäres Umfeld da eher förderlich oder hinderlich war, lasse ich an dieser Stelle mal dahingestellt.