Zitat:
Zitat von Matousek
Nicht vergessen als weiteres Totschlagargument -sozialverträglich-.
Wenn das bei den Mieten z.B. auch so berücksichtigt werden würde.
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War/ist doch bei der Wärmedämmung so. Konnte umgelegt werden, hat jeder Vernieter gerne gemacht, weil nach den 9 Jahren, auf die die Kostenbeteiligung des Mieters berechnet war nicht die Miete wieder runtergeschraubt werden muss, sondern man ewig abkassieren kann. Nun haben aber Studien gezeigt, dass Mieter in solchen Häusern tendenziell mehr lüften (ist auch bei den einfachen Styropordämmungen nötig wegen möglichem Schimmel) und dadurch eher mehr heizen. Klimatechnisch UND sozial ein völliger Rohrkrepierer.
Und bei EFH ist der Grund und Boden so teuer geworden, dass die Neubaugebiete alle gleich aussehen. Minigrundstück mit riesen Haus. Mein Urgroßvater hat 1965 1.200 qm Grundstück für 8 DM/qm erworben und darauf, nach heutigem Ermessen, klein (120qm wfl) freistehend gebaut. Heute kostet dort der qm Bauland mindestens 200, eher 300 Euro, also 50-75 x soviel.
Und gerade im Bereich E-Auto wird der soziale Aspekt mittelfristig zum Zankapfel werden. Hier die Gruppe mit Garage, Wallbox und PV-Anlage, die billigst lädt, dort das Hochhaus im "Ghetto", wo der Nutzer teuer die Ionitysäule ansteuern muss. Dazu gibt es jetzt schon erste Studien, dass alte E-Autos kaum noch verkäuflich sind und extreme Wertverluste haben.