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Alt 22.07.2021, 10:34
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AW: Was kann man gegen das Problem tun, dass Kinder und Jugendliche mit dem Tischtennis aufhören?

Zitat:
Zitat von Horasio Beitrag anzeigen
*So Kevin. Du bist leider zu dick für Topspin. Maximilian, du bist ein Körperklaus und für Mina-Alexandria ist so ein schnelles Spiel einfach zu stressig. Hier eure neuen Antis.*


Aber es ist ja schon was dran. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass es Spieler gibt, die ihre höchste Spielstärke erreichen, wenn sie Material-Spieler werden. Ob das nur Einzelfälle sind oder doch weiter reicht, darüber lässt sich streiten.

Um noch etwas konstruktives beizutragen: Ich habe auch schon Kinder gehabt, ganz normal Jugend-Training mitgemacht, Spaß gehabt, Puntspiele etc., dann mit 18 einfach aufgehört, der Klassiker. Man kann es nicht immer verhindern. Aber: Ich denke, was in vielen Fällen hilft, ist wenn man frühzeitig den Kontakt zwischen Kindern und Erwachsenen herstellt.
Warum? Nun - ich denke was bei vielen Vereinen abläuft, ist dass es so ähnlich läuft, wie in meinem Beispiel beschrieben, die Kinder bleiben hauptsächlich unter sich und das kann auch funktionieren, aber warum es eben auch (zu) oft scheitert, erkläre ich mir damit, dass es eine unterbewusste Verknüpfung in den Köpfen einiger Kinder zwischen TT und Schule gibt. Denn es ist ja so, dass oft die Einstellung vorherrscht, erst kommt die Schule, dann das harte Leben und weil zeitgleich zur Schule (bei 12 Klassen) auch die Nachwuchs-"Karriere" endet, setzen viele da einen Cut analog zum Austritt aus der Schul-Laufbahn.
Und wenn vorher kaum oder kein Kontakt zu den Erwachsenen stattgefunden hat, ist es äußert schwer, das nachzuholen.

Und anders herum - wenn schon mit Kindern im Alter von 12/13/14/15 Jahren ein gemeinsames Vereins-Leben stattfindet, man sie behandelt wie junge Erwachsene und spätestens mit 16/17 zu festen Stammspielern in den Herren/Damen-Mannschaften macht, ist der Austritt aus der Nachwuchs-Klasse nur noch eine Randnotiz.
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Tischtennis ist wie eine Sprache, ein Dialog ohne Worte.
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