Hallo Spieler,
tja, das Thema gendergerechte Sprache ist durch. Es werden sich alle dran gewöhnen müssen unabhängig vom Wollen. Gerade wenn ständig argumentiert wird, es gebe wichtigeres, ließe sich das dann ja auch einfach akzeptieren ;. Für mich habe ich festgestellt, dass meine Gedanke, einfach für die nächsten paar hundert Jahre die weibliche Form zu nutzen, nicht durchsetzbar ist und eindeutig zu kurz greift. Daher nun also so.
Die Notwendigkeit ergibt sich aus dem Bedürfnis derer, die sich sonst marginalisiert fühlen. Wie gesagt, an sich kein großes Problem, sondern eine Weiterentwicklung der Sprache, die sich organisch durchsetzen wird, da bin ich ganz zuversichtlich. Diesbezüglich habe ich nach Auseinandersetzung mit dem Thema klar dazugelernt.Spätestens für meine Enkel wird das völlig unhinterfragte Normalität sein. Die kennen schlicht nichts anderes mehr. Wem tut das was? Wichtig, dass medial diese neue Sprachform genutzt wird, denn so wandert sie ins gemeinsame Sprachbewusstsein. Wer es nicht schafft, das in Alltagssprache umzusetzen, lässt es eben. Erledigt sich von selbst. Auf die Art und Weise ist der Umgang mit dem Thema gendergerechte Sprache für mich höchst entspannt.
Der Furor, mit dem sich daran abgearbeitet wird, insbesondere dagegen, erschließt sich mir nicht.
Keine Sorge, ich werde weiterhin über die Abwehr, die Vorhand und die Rückhand aber den Großzeh sprechen, um mich mal der üblichen Verballhornungen zu bedienen
Gruß Tom