Zitat:
|
Zitat von Arralen
Wie auch immer, bei den Grazern und der FH Coburg heißt es "Dynamik", bei anderen (z.b. TU Darmstadt) ist es einfach Technische Mechanik III ...
Bei den Bochumern heißt "Höhere Mechanik", bei der Uni seit '96 , oh, cool, "Kontinuumsmechanik". Schätze jedenfalls, dass soll das Fach sein 
|
Sehr schön, und was willst du jetzt damit sagen.........?
Zitat:
|
Zitat von Arralen
Zurück zu deiner Behauptung, der Kern würde den Impuls leiten. Würdest du bitte beim einfachen Beispiel des Doppel-T-Trägers anfangen mit der Erklörung und dann die Besonderheiten eines TT-Holzes schrittweise einbauen?
Lerne ja auch gerne was dazu ! Danke!
|
Ein TT-Holz hat nichts mit einen T-Träger zu tun. Ein T-Träger besteht über seinen ganzen Querschnitt aus einem homogenen Werkstoff, der kristallin aufgebaut ist. Über den ganzen Querschnitt liegen die gleichen Eigenschaften vor. Und einen T-Träger aus Holz hab ich noch nie gesehen.
Ein TT-Holz ist ganz anders aufgebaut: Schon Material ist alles andere als homogen. Der Aufbau ist in der Regel so dass sich zwischen einer harten Decklage ein weicher Kern befindet. Von homogenen Eigenschaften über den gesamten Querschnitt ist keine Spur.
Desweiteren hat ein Holz noch nicht mal die Form eines T-Trägers. Dein Vergleich hinkt also hinten und vorn.
Jetzt bleibt noch die Frage warum die Maserung der Deckschicht keinen Einfluss hat: Beim Auftreffen des Balls auf den Schläger wird der größte Teil der Energie des Balles vom Schwamm aufgenommen und nur ein kleiner Teil wird zum Holz weitergeleitet. Vom Schwamm zum Holz wird ein Impuls übergeben. Dieser Impuls bewirkt das dass Holz aus seiner Ruhelage gebracht wird und versucht diese wieder zu erreichen. Das Holz beginnt also um seine Ruhelage zu schwingen. Trennt man nun gedanklich Deckschicht und Kern, so würde die harte Deckschicht mit wesentlich kleinerer Amplitude schwingen wie der weiche Kern, da die Schwingungsenergie bei beiden gleich sein muss. Die "zwanghafte Überlagerung" (durch die Verleimung) der beiden Bewegungen bewirkt das die Schwingung des Kerns von der Deckschicht gedämpft wird. D.h.: Der
Kern schwingt, die
Deckschicht dämpft.
Dadurch dass das Deckfurnier sehr dünn ist, ist die Dämpfung gering. Und bei geringer Dämpfung macht es in der Praxis überhaupt keinen Unterschied ob bei "idealer" Maserung die Dämpfung 100% des Idealen ist oder nur 95%. 100% Dämpfung heißt hier nicht das jegliche Schwingung weggedämpft wird, sondern das 100% den "Normalschwingungswert" des Furniers darstellt.
Zitat:
|
Zitat von Arralen
Preisfrage für Unbeteiligte: Wo habe ich studiert? 
|
Hab ich eben doch schon erraten. In Fürth, bei Quelle.