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Alt 08.08.2021, 10:20
maninblack maninblack ist offline
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

Führt indirekt zum Vereinssterben – weniger Mannschaften

Nehmen wir eine Teilbereich (Damen / Mädchen) hier in unserem Landesverband Hessen.

Es gibt in ganz Hessen nur 3 eigene Klassen für Mädchen

1x Hessenliga M18 (8 Teams)
1x Bezirksklasse M15/13 Anfänger (9 Teams)
1x Kreisklasse M18/15 (4 Teams)

Alle anderen Mädchen-Teams spielen in Jungenklassen (18 – 15 – 13 –11)

Da wir ein Team in der (BK) M15/13 Anfängerklasse haben, wurde hier einige Überlegungen im Vorfeld angestellt.

Grundlage war, dass die Spiele an 6 Spieltagen (Blockspieltagen mit je 2 -3 Paarungen) ausgetragen werden (in Abstimmung aller beteiligten Vereine).

Da wir etwas tiefer in die Materie eingestiegen sind, wurden die Zahlen (Mannschaften) der letzten 5 Jahre der Damen / Mädchen angefragt (HeTTV ist bekannt, dass ich/wir genauer hinschauen).

Warum – Grundlagen (hier Statistik über 5 Jahre) sind die Ausgangslage um Änderungen zu erkennen und ggf. Anpassungen vorzunehmen:

2021/22 / 2017/18
Damen - 336 / 420
Mädchen 18 - 20/ 43
Mädchen 15 - 20 /50
Mädchen 13 - 9 / 24
Mädchen 11 - 3 / 6

Und wir reden hier von ganz Hessen.
Allein diese Zahlen zeigen wohin die Reise geht, wenn nicht gegengesteuert wird.

Wir hatten uns um den 1. Blockspieltag beworben, (andere Halle – Standort KLZ mit 10 Tischen) und haben im Vorfeld eine kleine Veranstaltung (HTTV-Junior-Cup) 6 Klassen (max. 10 TN) mit gesamt 53 von 60 möglichen Teilnehmer/innen durchgeführt.

Da klar war, dass wir andere Weg gehen, wurde mit dem Bericht des Junior-Cups (Presse) Unternehmen angesprochen, die Lage ungeschönt (Statistik) geschildert um hier den Blickwinkel zu schärfen (was mit wenigen Mitteln möglich ist – wussten was WIR bei den abgesagten Hessischen Meisterschaften vorgesehen hatten).

Ein DAX-Unternehmen (MERCK), das auch einen Damen-Bundesligisten unterstützt hat hier sofort reagiert (bei einer Kleinstveranstaltung entgegen der eigenen Terminfristen), genauso wie 2 unserer Partner SPARKASSE und VOLKSBANK, sowie wie ein Sportgeschäft (Namensnennung gemäß Forumsregeln leider nicht möglich ).

Da hier im kleinen finanziellen Rahmen (im Verhältnis) bei unserer Veranstaltungen viele Kleinigkeiten geboten werden:

- Training/Aufwärmen und Kennenlernen vor den Spielen mit B-Lizenz-Trainer
- Trikots für alle Mädchen (Werbeträger die Unternehmen) für gesamte Saison mit Namen der Mädels
- Catering (Lasagne mit Salat und Eis – Getränke und Kuchen) für Teams mit Betreuer/innen – Familien kostenfrei (Spendensau)
- und noch die ein oder andere Überraschung (einige lesen ggf. mit, daher noch „geheim“)

Ziel ist es, mit der Eröffnungsveranstaltung anderen Vereine zu zeigen, dass es mit wenig Aufwand (da nicht unsere Halle bei uns etwas größer - bringen die komplette Ausstattung - vom Bodenschutz über Küche, Kühlung und Bewirtung sowie Sitzgelegenheiten mit) auch einen anderen Tagesablauf (gefühlt) geben kann (familienfreundlich da von 9:30 – ca. 16:00 Uhr).


Warum gehen wir hier andere Wege – uns „rennen“ derzeit die Kinder die Halle ein (27 – 17x w / 10x m) für einen kleine Verein der max. 3 Std. /Wo Training anbieten kann (Halle ist komplett belegt) ein Erfolg – ohne Werbung – nur Mund zu Mund „Propaganda“.

Auch unser Training läuft etwas anders ab – (sehr zum Leidwesen des Trainerteams - „muss die Übungen (Schritte / Bewegungen) vormachen“).

Wir werden nie Leistungssport anbieten können (dafür sind wir als Breitensportverein nicht ausgelegt und zu klein) aber wir können Spaß (nicht nur an TT) an der Bewegung und Werte vermitteln (wird klar kommuniziert).

Dies geht aber nur wenn (bitte nicht falsch auffassen) das „HUMAN-Kapital“ (Trainer – Betreuer – Vorstand – Eltern und Kinder) ein Angebot erhalten, hierfür sind neben Zeiteinsatz auch Ideen gefragt, die einige aus der Komfortzone bringen [haben wir immer schon so gemacht führt nicht (mehr) zum Ziel].

Die finanziellen Mittel können selbst in diesen Zeiten, wenn ein Konzept (neudeutsch „Business-Plan“) entwickelt und den potentiellen Sponsoren vorgelegt wird generiert werden.


Alles kein Hexenwerk – nur eins muss klar sein, die Quote die im Verein dabeibleibt wird von Berufs- und Familienplanung bestimmt.

Jedoch wenn diese am neuen Standort Sport betreiben oder ihre Kinder eine Sportart anbieten wird TT dabei sein – mehr darf und kann man nicht erwarten als Vereinsvertreter.
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