Hallo an alle!
Als Außenstehender verfolge ich mit wachsendem Interesse diese Diskussion.
Es ist klar, daß Verein/Spieler sich der Entscheidung der DTTB/TTVN Gremien zu beugen haben. Natürlich ist es notwendig, Regel zu definieren und diese zu befolgen...
Meine Frage aber:
Warum ist es "Betrug" (im nicht-juristischen Sinne), wenn ein Spieler neben seinem Engagement im DTTB/TTVN noch irgendwo anders - sei es in Schweden oder im Sommer auf den Malediven - wettbewerbsmäßig TT spielt. Welcher Konkurrent innerhalb des DTTB wird damit in welcher Weise benachteiligt? Selbst innerhalb des DTTB vermag ich schwer eine Wettbewersverzerrung zu sehen, spielte ein Spieler in Jever RL und gleichzeitig in Oberbayern BL. Die Risiken (Verletzung und vor allem Terminschwierigkeiten) hätten doch die Vereine zu tragen. (Gleichwohl ist eine Doppeltätigkeit innerhalb eines Verbandes aus prinzipiellen Gründen sicherlich nicht sinnvoll; ist mir klar). Aber, Peter, warum sollen 'deine'

Balten denn nicht im Baltikum TT spielen? Fußball, Tippkick und Synchronschwimmen geht doch auch.
Ich rede hier nicht von evtl. internationalen Begegnungen, in denen man dann gegen sich selbst spielen würde (Zuständigkeit ETTU/ITTF). Andere Ländere mit kleineren Ligen lassen eine Doppelspielberechtigung doch nicht deshalb zu, weil sie unterentwickelt sind und nicht kontrollieren können, sondern weil dem aus sportlicher Sicht nichts entgegensteht.
Gruß Stefan