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Alt 17.08.2021, 10:38
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

Das ist ja alles hausgemacht. Seit Jahrzehnten gibt es keine Herrentrainer, Einzeltrainer, da keiner bereit ist, dafür extra zu zahlen. Im Tennis kein Problem, da bezahlen Anfänger um die 50 rum, locker 25-30€ die Stunde. Im Tischtennis undenkbar. 10€ Monatsbeitrag ist da schon für viele eine Zumutung. Schüler- Jugendtrainer mit 10€ die Stunde oder noch weniger abzuspeisen spuckt in den Köpfen der Vorstände rum. Nach besser ist, wenn diese vielseitige Arbeit umsonst ausgeübt wird. Dafür sind natürlich Senioren, die ja kein Geld mehr brauchen, optimal. Solange Tischtennis nicht im Schulsport angeboten wird, kann sich da auch nichts ändern. Also werden erstmal die Sportarten der Eltern ausprobiert. Leider ist das nicht für jedne geeignet. Im Fußball kommt es zu Lästerungen, weil natürlich bei 20 Kindern nicht alle mit Talent gesegnet sind. Natürlich wird dann auch TT ausprobiert. Mit 10-12 Jahren kein Problem. Ab 13-14 Jahren wird es aber bei genauerer Analyse schwierig, die gesetzten Ziele zu erreichen. Wir haben mit einem Herrentrainer, der vom geringen Beitrag mitfinanziert wird, gegengesteuert. Bei dem einen oder anderen Verein sehe ich das auch oder kommen. Bei meinen Nachschulungslehrgängen sehe ich viele interessierte Trainer-Trainerinnen, die ggf. durch gute Spieler im Jugendtraining bei speziellen Techniken ergänzt werden können. Wenn die Wirtschaft wieder richtig anzieht, werden die vorhandenen Mängel durch ausländische Spieler, bis hinunter in untere Spielklassen, kompensiert werden.
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