Hatte heute mal die Möglichkeit, das CAF 30 Minuten lang zu spielen. Ist natürlich nicht viel, aber so einen ganz kleinen allerersten Eindruck kann ich ja schon mal mitteilen. Mehr dann, wenn ich mal mehr Zeit zum Testen habe.
Es war ein CAF mit 81 g und geradem Griff, der etwas schmal ist, aber für meine Hände völlig OK. Ich hatte es belegt mit schon ziemlich abgespielten Donic BlueGrip C2 2,0 mm beidseitig.
Mein normales Spielholz ist das Boll ALC (85 g) - früher auch mit dem C2, derzeit mit Tibhar Hybrid K2.
Direkt nach dem Wechsel vom ALC auf das CAF ist die Kontrolle von Letzterem wirklich beeindruckend. Es stellt sich direkt so ein "Wie-soll-ich-damit-jemals-einen-Ball-verschlagen-Gefühl" ein.

Kann man natürlich trotzdem.
Das Tempo ist schon deutlich unterhalb des ALC angesiedelt, aber das Spielgefühl an sich fand ich erstaunlich ähnlich - recht steif, katapult- und vibrationsarm. Die Ballkontaktzeit ist spürbar länger als beim ALC. Irgendwie so, als hätte jemand dem ALC irgendwo eine Dämpfungsschicht eingebaut. Oder umgekehrt: Das Boll ALC ist so ein bisschen ein Boll CAF "on steroids".
Ob ich aus dem CAF genügend Dampf rausbekomme, damit es für mich als ALC-Alternative in Frage kommt, muss ich noch eingehender testen. Genauso viel Dampf ganz sicher nicht, aber vielleicht trotzdem für mein bescheidenes Niveau (ca. 1700 TTR-Punkte) ausreichend.
Als erstes, natürlich nach der kurzen Testzeit noch mit großer Vorsicht zu genießendes, Fazit würde ich sagen: Wem das Boll ALC vom Spielgefühl her grundsätzlich gefällt, von der Geschwindigkeit her aber zu flott und zu schwer zu kontrollieren ist, der sollte sich das CAF auf jeden Fall mal anschauen.