Zitat:
Zitat von TSV_Christian
Endlich mal sinnvolle Aussagen vom Frank. Alles was dort steht, stimmt diesmal vollkommen. Die Strategie die ua Australien fährt, kann ich daher auch absolut nicht verstehen.
Jetzt kommt aber das aber: die Zahlen zeigen mehr als eindeutig, dass Geimpfte nur noch selten überhaupt positiv sind (in Bayern Inzidenz bei Geimpften ca 6, bei Ungeimpften ca 60) und nur noch sehr wenige schwer erkranken (von allen in NRW im Krankenhaus behandelten war keiner doppelt geimpft).
Es wurde und wird gerne Corona mit der Grippe verglichen und es wäre super, wenn wir dahin kommen könnten. Bei der Grippe haben wir nämlich eine Grundimmunität in der Bevölkerung und nur ein kleinerer Teil muss (soll) sich jährlich neu impfen lassen. Sobald wir das bei Corona auch haben, ist die Welt wirklich wieder gut. Ja, dann muss tatsächlich aufgefrischt werden bei Personen, die anfällig sind. Aber wo ist das Problem? Diese Auffrischung wird aber sicher nicht für alle erforderlich sein.
Ja, das Virus ist da und wird nicht gehen - wer das Gegenteil meint, der ist auch aus meiner Sicht sehr naiv. Und deswegen müssen wir tatsächlich damit leben lernen. Dazu gehört aber für mich auch ganz klar die Impfung, zunächst mal für jeden, später nur noch für die Älteren. Dann muss tatsächlich wieder für alle alles erlaubt sein und wer dann immer noch (trotz eigener Impfung) Angst um sein Leben hat, der muss sich zu Hause einschließen. Noch sind wir aber leider nicht an diesem Punkt. Daher können jetzt nur Geimpfte und Getestete fast alles machen, da alle anderen potentielle Gefährder sind.
Hier noch zwei schöne Vergleichszahlen, damit nicht gleich wieder falsche Argumente kommen: ja, auch doppelt geimpfte können andere anstecken; da aber die eigene Ansteckung nur noch deutlich seltener erfolgt (etwa 10%, s.o.) sind doppelt Geimpfte letztlich für deutlich weniger neue Fälle verantwortlich als die anderen. Die Quote falsch negativer Schnelltests liegt dagegen je nach Test bei bis zu 30%, wobei auch hier viele Tests schon bessere Ergebnisse liefern.
Und: die Anzahl der Toten an Corona schon ab 35 Jahren übersteigt deutlich die Fälle schwerer Nebenwirkungen der Impfung - und das obwohl inzwischen bestimmt 5x so viele Menschen geimpft wurden wie sich infiziert haben. (Dunkelziffer der Infizierten schwer einschätzbar). Es gibt also rational betrachtet keinen Grund gegen eine Impfung. Und nein: bei Impfungen gibt es keine Nebenwirkungen, die erst in ein paar Jahren auftreten!
|
Hallo Christin,
deine Betrachtungsweise und optimistischen Zahlen stammen aus Zeiten mit Impfstudie die lediglich mit dem Wildtyp (Italien, nicht Wuhan), aber ohne Varianten aus UK, Indien & Co, durchgeführt wurden.
Grundsätzlich sind meiner Meinung nach bei der Impfwirkung zwei Parameter entscheidend:
1)
Eigenschutz vor schweren Erkrankung (Krankhaus).
Von ursprünglich 99% ist dieser Schutz in der Praxis auf rund
87-88% zurückgegangen.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die 88% bedeuten, dass wirklich 88% geschützt sind, dem ist aber nicht so. Diese Angabe ist lediglich ein Vergleichswert mit den Ungeimpften, wovon bekanntlich 85% maximal einen Schnupfen bekommen.
Dazu der RKI-Lagebericht (Seite 14):
Abgekürzt: "70+ macht 13% Covid-19-Fälle, aber 86% der Todesfälle aus."
"Bei den U20 gab es 23 Todesfälle, bei 16 wurde angegeben ob es eine Vorerkrankung gab, die war bei allen 16 der Fall."
Dazu noch eine Auflistung der Todesfälle je Altergruppe von
statista.de, leider ohne Verhältnis der Infektionszahlen.
Die 60+ sollten sich also durchaus impfen lassen.
Für die Jüngeren bzw. U40, ist das Risiko durch Ertrinken, Unfall & Co sehr viel wahrscheinlicher, die Impfung also nicht wirklich nötig.
2)
Fremdschutz, durch vermiedene bzw. sterile Immunität.
Hier sieht es leider mittlerweile sehr schlecht aus!
Von ursprünglich rund 85% vermiedene Infektionen, sind es nun lediglich
39%. Dies basiert auf Daten in Israel.
61% der Geimpften sind also weiterhin infektiös!
Hoch angesehene Wissenschaftler wie Fauci in den USA sind der Meinung, dass die Menge der Virenlast bei der Erkrankung eine Rolle spielt.
Aber auch hier zweigt eine aktuelle Studie mit 719 Teilnehmer (alle positiv, also mehr doppelt so viele wie in der Biontech-Studie), dass die
Virenlast von Geimpften und Ungeimpften identisch .
Als
Fazit bleibt also festzuhalten:
- die Impfung dient primär dem Selbstschutz
- Impfung ist für alle 60+ sinnvoll
- Geimpfte und Ungeimpfte sind potenziell gleichermaßen infektiös!
Die Impfung verhindert zwar rund 39% der Infektionen, dafür entfallen aber jegliche Tests.
- Die oben genannte Werten beziehen sich auf Biontech, andere Impfstoffe schneiden entsprechend (noch) schlechter ab.
- Herdenimmunität ist durch Impfung nicht zu erreichen, dafür ist insb. die Wirkung der sterilen Immunität zu schlecht.
- alle Impfstoffe haben lediglich eine "bedingte Zulassung", für die "reguläre Zulassung" fehlt insbesondere die Langzeiterfahrung (Schweinegrippe lässt grüßen, dort ist die Narkolepsie erst nach 2 Jahren aufgefallen und der PEI-Sicherheitsbericht füllt sich ebenfalls Monat für Monat mit neuen Nebenwirkungen)
Dank Länder wie UK, Schweden, Schweiz, Niederlande, Finnland, Dänemark, Florida, Texas,... sehen wir, dass Inzidenzen von 600+ sich auch völlig ohne Lockdown und Maskenpflicht schnell wieder auf rund 100 einpendeln, die oft kritisierte Inzidenz allein keine Aussagekraft hat und der Alltag ohne auffällige Todeszahlen weitergeht.
Die Länder mit der meisten Angst und 0-Covid-Strategie (Neuseeland, Ausstralien, ...), stehen hingegen auch langfristig mit niedriger Impfquote und Lockdowns da.
PS: es wäre interessant zu wissen, wie viele regelmäßig Blutspenden, einen Organspendeausweis haben, bei DKMS/ZKRD typisiert sind und ob die Empörung dort ebenso ausfällt...