Zitat:
Zitat von 1600i
Lieber HSV,
mach doch einfach mal einen konkreten Vorschlag...
|
Dafür gibt es Fachleute, die bspw. geübt darin sind, Gesetzestexte so zu verfassen, dass sie theoretisch hieb- und stichfest und praktisch durchführbar sind. Ich bin kein diesbezüglicher Fachmann. Ich sehe lediglich die Probleme und Unzufriedenheiten, die die aktuelle Regelung in der Praxis mit sich bringt.
Ich vergleiche das mal mit der Regelung beim Snooker *Foul and a miss*. Diese Regelung funktioniert in der Praxis einwandfrei, ist aber durchaus nicht so leicht zu formulieren. Würde sie nicht funktionieren, wäre sie längst korrigiert, da nicht praxistauglich.
Ich bin zwar kein Formulierungs-Fachmann, vermute aber einen wesentlichen Schwachpunkt in der Höhe des Ballwurfes. Und zwar nicht bezüglich des Minimums, vielmehr des Maximums. Denn bspw. erst ab einer gewissen Ballwurfhöhe hat man Beschiss-Möglichkeiten.
Das zentrale Beschiss-Thema ist in der Praxis das Verdecken. Denn wie soll man (als Returnspieler) etwas einschätzen, wenn man es nicht sieht?
Dürfte man bspw. den Ball in etwa nur so hoch wie die Netzhöhe werfen, fiele das Verdecken mit dem Körper (eigentlich) weg, oder? Es sei denn, man nähme einen Bandscheibenvorfall in Kauf.
Aber, wie erwähnt, dafür gibt es Fachleute, die sich nur mal mit Leuten aus der Praxis 3 Tage in einem Raum einschließen lassen müssten und fertig wäre das Produkt. Vorher würde man die Tür nicht aufschließen. Wie bei House of Cards.

Nur passiert das nicht, weil die derzeit Verantwortlichen der Meinung sind, wir hätten eine ganz tolle Aufschlagregel. Nur dass wir genau die nicht haben. Wegen der fehlenden Praxistauglichkeit.
@DDoctor: Wegen des Umkehrschlusses hast Du natürlich rein formell Recht. Das rein Formelle war mir aber kurz mal egal.