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Alt 01.09.2021, 09:52
yxcv yxcv ist offline
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@HSV
Bei den Nebenwirkungen ist es unseriös die Anzahl der Impfdosen anzugeben, besser ist die Anzahl der Impflinge.
Wirklich seriös bzw von Interesse, ist nur der Vergleich mit den Fällen, die die eigentliche Erkrankung mit sich gebracht hätte.
Denn Ziel ist es ja nicht, dass ein Impfstoff ungefährlich ist, sondern dass Krankenheiten vermieden werden.

Jeder Genesene hat ein umfassendere Immunabwehr und ist auch weniger infektiös, als ein Impfling.
Grund dafür ist u.a., dass nur durch eine natürliche Infektion bereits das Virus auf der Schleimhaut abwehrt wird.
Impfungen gehen bekanntlich nicht dieses Übertragungsweg, sodass die Abwehr erst später im Blutkreislauf aktiv wird.
Impfungen per Mundspray, wären deshalb wahrscheinlich effektiver als per Injektion.

Auch ist es schlicht falsch, dass Impfung Mutationen verhindert würden.
Das Gegenteil ist die Realität, weil das Virus unter viel größerem Druck steht sich anzupassen und verbreiten zu können.

Die spanische Grippe, kam übrigens aus den USA und wurde lediglich auf Grund des medizinischen Fortschritts in Spanien entdeckt, war vielfach(!) gefährlicher, insbesondere aufgrund der schlechten Lebensbedingungen.
Die Weltbevölkerung (damals nur 2 statt 8 Mrd) war durch den Krieg schon sehr stark vorgeschwächt und der Lebensstandard gänzlich geringer.

Eine nennenswerte Pandemie gibt es rund alle 40 Jahre.
Um eine vergleichbar milde wie die aktuelle zu finden, muss nicht 100 Jahre zurück geblickt werden, sondern es genügt 1969/1970, die Hongkong-Grippe.

PS: in gesamt Afrika sind aktuell weniger Menschen als in Deutschland geimpft, die Quote liegt bei rund 2%.

Geändert von yxcv (01.09.2021 um 10:19 Uhr)
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