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Zitat von Talentfreie Zone
Meine Aussagen sind ziemlich theoretisch - das ist nicht von der Hand zu weisen. Es gibt ja auch noch keine praktische Erfahrung. Die höheren Ligen kann man wegen der finanziellen Seite nur bedingt als Vergleich heranziehen. In den unteren Klassen - und dabei bleibe ich - wird diese Umstellung mehr Mannschaften nach sich ziehen.
Wir haben auch Karteileichen bei uns im Verein. Allerdings stellen wir (sofern bei der Mannschaftsaufstellung ersichtlich) immer genug Stammspieler in das jeweilige Team. Deshalb gehe ich hier schwer davon aus, dass wir bei 4er Teams tatsächlich mehr Mannschaften melden würden.
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Und genau das ist das Problem – es
wird theoretisch als machbar angesehen, da z.B.
4 x 6 = 24
6 x 4 = 24
ist.
Es braucht nur einmal die Zurückziehungen im Bezirk Süd (meine „Heimat“) anzuschauen VR 21/22 wir sind schon über 44 (habe nur nicht aktualisiert).
Ich hoffe es wurde auf dem Workshop klar,
warum eine Reduzierung in allen Klassen (HL – KK) erfolgen soll.
Diese Grundlage wäre essenziell und nicht wir reduzieren weil es in einigen Kreisen (Vereinen) so vermeintlich besser läuft.
Es braucht Grundlagen – Zahlen der letzten 5 Jahre!
Ich habe diese beim Verband für die Damen und Mädels angefragt und erhalten – grausam!
Damen 18/19
420
Damen 21/22
336 (Stand 15.07.2021)
(andere Gründe - auch durch REFORM um HERREN länger über Wasser zu halten - anderes Thema)
Kann gerne beim Verband nachgefragt werden! – ist nicht so schwer, aber mit etwas Aufwand verbunden. Werden wohl die wenigsten machen - Warum nur?
Hier und auch an anderen Orten wird oft diskutiert ohne Grundlagen / Fakten bzw. Ortskenntnis (z.B. Hallengrößen - zeiten),
somit ohne SUBSTANZ.
Kleine Aufgabe:
Stelle die Vereine deines Kreise und die Hallenkapazität sowie die Hallenzeiten auf - Setze diese in Verhältnis zu den Aktiven und der Altersstruktur.
Das sind Grundlagen!
Welche Schlüsse ziehst Du daraus?
Die Kreise haben bereits jetzt die Option von der 3. KK bis 1. KK 4er Klassen zu installieren –
wissen nur die wenigsten – steht in der WO – aber wozu lesen – wird ja des öfter ignoriert.
Zur Klarstellung es muss eine klare Grundlage geben die zu einer Umstellung führt, die von den meisten Vereinen (>50% besser > 66%) mitgetragen wird.
Und nicht einzelne Kreise deren KW einem Verein angehört der dadurch vermeindlich Vorteile hat. Dieser Personenkreis ist oft einen Marktschreiertyp, der die anderen übertönt - zum Wohle von?
Ein Strategiepapier mit Vor- und Nachteilen beider Systeme und nicht wie die „Umfrage“ als Grundlage zu verkaufen, muss allen 928 Vereinen zugestellt werden.
Diese Umstellung darf nicht auf einer Beiratstagung entschieden werden, so im Vorbeigehen dafür ist es zu wichtig!
Wie bereits erwähnt, warten wir ab
wann was offiziell (Ergebnis Workshop) bekannt gegeben wird!