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Alt 10.10.2004, 23:58
Tobias Mulack Tobias Mulack ist offline
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AW: Benehmen der Nachwuchsspieler

Servus,

@ Belly Cloud: ob Dus glaubst oder nicht: ich hab mir doch ein wenig dabei gedacht bei dem P.S. meines ersten Beitrags....
Ich war mir sicher, dass irgendwann der Einwand mit der Vereinsbrille kommt. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber er kam....

Ich habe jetzt einige Male nachgezählt, aber inkl. externem Betreuer komme ich immer wieder nur auf 7 Personen. Hab ich da irgendwas nicht verstanden? Es geht wohlgemerkt um die Würzburger Mannschaft.

Ich denke, was der Eröffner dieses Threads, Bernd, meine Wenigkeit und alle anderen Kritiker dieses unsäglichen Verhaltens nicht wollten, war, das Ganze in alle Einzelheiten zu zerpflücken und auf einzelne Spieler einzugehen. Der Tenor der Kritik war lediglich, dass auffällig war, dass ein Großteil der Akteure (4 von 6, mit "Betreuer/Trainer" habe ich natürlich nicht Cornel Borsos, sondern den Würzburger Chinesen gemeint. Verbesser mich bitte, wenn ich ihn fälschlicherweise dem Internats-Betreuer-Team zugeordnet hab) ein derartiges Verhalten an den Tag gelegt hat. Im schlimmsten Fall legt normalerweise 1 von 6 ein schlechtes Verhalten an den Tag, ein so schlechtes vom Großteil einer Mannschaft hab ich noch nicht erlebt.
Die Vorbildfunktion von höherklassigen Spielern, noch mehr aber die der Internatsschüler, wurde an dieser Stelle oft genug zitiert....

Dass ein Spieler des TV Hip dazugehörte, kann ich nur bedingt stehenlassen. Sicherlich ist das - sofern wir vom gleichen sprechen - auch ein Akteur, bei dem Emotionen zum Spiel gehören. Wenn ich mir aber bei einer Sache sicher bin, dann darin, dass dieser angeprangerte Spieler stets mit Emotionen kämpft, die nicht die häufig zitierte Grenze überschreiten. Wenn er überhaupt mal darüber hinausschlägt, dann auschließlich, wenn er selbst zuvor unfair behandelt wurde. Und dass er dies am Samstag in extremem Maße wurde, wurde denke ich hier schon mal irgendwo erwähnt....
Er ist obendrein ein Akteur, der trotz erst relativ kurzer Vereinszugehörigkeit immer für den Verein und die Zuschauer kämpft und es zu schätzen weiß, wenn viele Zuschauer weite Strecken anreisen, um beim TT zuzuschauen. Wenn er also nach dem Spiel oder auch nach einem Punkt die Faust ins Publikum reckt, dann nicht, um dieses "aufzuwiegeln".

In dem Punkt, dass es einfach nur Bock macht, David M. zuzuschauen, gebe ich Dir vollkommen recht. So und nicht anders sollte die Mischung aus Spiel um Kampf aussehen.
Über Deine Aussage zu Sand/Bindhammer/Morin/Palcek kann ich dennoch nur den Kopf schütteln. Auch wenn Emotionen im einen oder anderen Fall das Salz in der Suppe sind: Du stellst sie hiermit über die sportliche Leistung. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Du eher einem schwächeren Spieler zuschaust, der als "Leistungsersatz" rumplärrt, als einem guten, der die Klappe hält??? Richtig?

@Lupo:
Da ich selber nebenher noch Fußball spiele, kann ich glaube ich auch beurteilen, was die Leute am Dorffußballplatz sehen wollen. Sie wollen in erster Linie Kampf sehen, und zwar fairen. Ich habe es jedenfalls noch nicht erlebt, dass jemand der Heimzuschauer begeistert applaudiert, wenn ein Heimspieler den Gästestürmer absichtlich umtritt.

Cheers,
Tobi
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