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Zitat von pittje
Zum Glück gibt es diese "schwachsinnige Regelung". Anderenfalls würde das WM-Hauptfeld bei den Damen mindestens zur Hälfte aus Spielerinnen bestehen, die aus China stammen.
In Rio 2016 waren das bei 23 von 64 Spielerinnen der Fall.
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23 von 64.....Na und ?
Die Besten sollen spielen, Pittje
Das ist in anderen Sportarten gang und gäbe......(was aber nicht nur mit nicht vorhandenen Sperren von eingebürgerten Spielern zu tun hat, sondern auch mit fehlender Teilnehmerbeschränkung pro Nation)
Ich würde nicht nur diese in meinen Augen sehr wohl "schwachsinnige" Regel abschaffen (oder sie allenfalls in differenzierter Form anwenden), sondern würde auch die Teilnahmebeschränkung pro Nation etwas aufweichen..
Alle sollen zu ihrem Recht kommen, aber bei einer WM möchte ich die Besten sehen......Da wäre mir eine Chen Xingtong oder eine Qian Tianyi tausend Mal lieber als die vierbeste Rumänin oder die viertbeste Brasilianerin........Das würde das wichtigste Turnier eines Jahres auch sportlich enorm aufwerten
Und wenn die führenden Europäerinnen eben nicht einmal in der Lage sind, eingebürgerte Spielerinnen zu bezwingen, die in China in der 6 oder 7 Reihe stehen und dort keine Chance haben,dann ist das eben so......dann sollte man das akzeptieren und versuchen, sportlich daran etwas zu ändern
That's Sport....
Andere Sportarten machen es vor (Tennis keine nationale Beschränkungen, Badminton keine Sperren)...
Wenn das alles in eine gewisse Form gebracht wird, dann sind solche Sperren nicht mehr nachvollziehbar...
Ich bin absolut dagegen, dass man Spieler "einkauft" und sie deswegen einbürgert, siehe beispielsweise Handball-Nationalmannschaft oder Leichtathletik-Team von Katar.......So etwas sollte man in der Tat einen klaren Riegel vorschieben...
Aber ich habe Nullkommanull Verständnis dafür, wenn eine Sportlerin wie Ying fast 20 Jahre in ihrem "neuen" Land gelebt hat und immer noch gesperrt war....
Das geht für mich gar nicht, ohne wenn und aber......Ist meine Meinung.............Ich verstehe natürlich auch andere Sichtweisen und respektiere sie, mache sie mir aber nicht zu eigen