Zitat von Ballonverteidiger
@Magick_Stick:
Danke für den Erstbericht. Du schreibst, dass du sowohl K3 als auch MX-D zeitgleich auf dem selben Holz im Test hast. Du gehst in deinem Testbericht auf die Unterschiede des K3 zum MX-S und auch MX-P ein, und führst dort im Vergleich deren mittlerweile mehrfach dokumentierte "Schwächen" an. Ich spiele selbst seit etwa 4 Monaten den neuen MX-D auf meiner VH und der merzt aus meiner Sicht die Schwachstellen des MX-P und auch des MX-S aus, vereint deren Stärken und macht sich so zu einem sehr kompletten, modernen, hochgriffigen aber nicht klebrigen Top-Belag.
Mich würde interessieren, ob du vielleicht noch etwas näher im Zuge der nächsten Trainingseinheiten die Unterschiede zwischen dem K3 und dem MX-D herausarbeiten kannst? Wir wissen, dass bereits viele der Profis von Tibhar den K3 mittlerweile den Evolution-Belägen auf der VH vorziehen. Das bedeutet für mich, dass der Belag offensichtlich - zumindest auf sehr hohem Niveau - Vorteile gegenüber dem neuen MX-D besitzt. Der MX-D ist zwar nicht klebrig, aber definitiv hochgriffig. Da rutschen auch keine Bälle durch. Meine Frage ist daher, was sind konkret die Vorteile des K3 gegenüber den nicht-klebrigen Evolution-Belägen (allen voran MX-D) und gibt es auch eventuelle Nachteile die im Gegenzug in Kauf genommen werden müssen?
Was ich aus deinem Bericht klar herauslese ist, dass der K3 vor allem was das Spinpotential und die Kontrolle betrifft Vorteile hat. Du schreibst der K3 hat Ähnlichkeiten zum Aurus (Prime), den ich auch schon gespielt habe. Das bedeutet, dass 1) der Ballabsprung des K3 ähnlich des Prime ist und somit höher ist als der des MX-D? Wie würdest du weiters die Unterschiede der beiden neuen Tibhar-Flaggschiffe K3 und MX-D in den Bereichen 2) Tempo/Dynamik-Entwicklung, 3) Spinpotential, 4) Spielverhalten über dem Tisch im Kurz/Kurz insbesondere bei Rückschlägen, 5) passives Blockspiel, 6) Gegenspin am Tisch und Gegenspin aus der Halbdistanz, 7) Gesamt-Spielgefühl bewerten? Wo haben die beiden Beläge aus deiner Sicht ihre Vor- und eventuell auch Nachteile gegenüber dem jeweils anderen?
Der MX-D spielt sich gefühlt weicher als die nominell angegebenen 50-52°. Deinem Bericht zufolge hat auch der K3 ein spürbar weicheres Spielgefühl, als die nominelle Härte von 53° vermuten lässt. Das würde für mich bedeuten, dass der K3 ebenso wie der MX-D für eine durchaus breitere Auswahl an Spielern auch im ambitionierten Nicht-Profibereich gut spielbar sein könnte? Ich vermute der K3 wird aufgrund der nominellen Härte und der Tatsache, dass harte, klebrige Beläge dieser Kategorie (auch im Profibereich) vorwiegend für die VH in Frage kommen.
Der MX-D ist aus meiner Sicht ein ziemlich kompletter Belag, mit nachvollziehbarer Dynamikentwicklung, gut spielbar in allen Spielsituationen und für mich ohne nennenswerte Schwächen. Definitiv ist der MX-D aber in Bereichen wie Spinentwicklung oder maximales Tempo nicht am Ende der Skala angesiedelt. In den jeweiligen Einzelbereichen gibt es bestimmt Beläge, die ihn dort übertreffen. Aber bei einem guten Belag ist aus meiner Sicht eben auch entscheidend, wie die Gesamtabstimmung ausfällt und ob auch alle Schläge im Aktiv- und Passivspiel mit guter Qualität spielbar sind ohne dabei auf ein "angenehmes" Spielgefühl und entsprechende Kontrolle verzichten zu müssen. Ich spiele aktuell mit MX-D auf der Vorhand und Victas Ventus Extra auf der RH. Beide aus meiner Sicht gesamtheitlich sehr gut abgestimmte Top-Beläge.
Ich werde aufgrund hoher Zufriedenheit mit dem aktuellen Material den K3 vor allem während der laufenden Spielzeit nicht testen und warte auf weitere Testeindrücke, wenn dann der Belag auch breit verfügbar ist. Werde hier weiter mitlesen und bedanke mich vorab, wenn jemand die Fragen und Vergleiche insbesondere zum MX-D für mich ziehen kann.
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