Zitat:
Zitat von JSCH
Wo war dieser Mensch zu Hochzeiten der Pandemie? Oder nur einer von inzwischen aber1000en nachträglichen Klugscheissern?
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Zu welchem Zeitpunkt wäre denn das Einbringen von Alternativvorschlägen genehm? Zur Hochphase der Pandemie wurde doch jeder niedergebrüllt und diskreditiert, der sich nicht dem Söderschen "Team Vorsicht" oder der Zero-Covid-Fraktion um Brinkmann, Priesemann und Co. anschließen wollte. Und damit meine ich nicht durchaus fragwürdige Gestalten wie Bhakdi, Wodarg etc. Da gehe ich bei der Kritik vollkommen mit (auch wenn man sich immer über die Art und Weise streiten kann, wobei sich da beide Seiten unterm Strich nix tun). Aber selbst weitestgehend anerkannte Experten wie Streeck, Schmidt-Chanasit oder Kekulé mussten sich für ihre Vorschläge in einem Maß angehen lassen, was deutlich über berechtigte Kritik/wissenschaftlichen Diskurs hinausging.
Wenn sich dann nun im Nachgang das ein oder andere als falsch herausstellt oder zumindest sinnvolle Alternativen hätten geprüft werden können, dann ist es imho völlig richtig, wenn darauf hingewiesen wird. Und sei es nur, um es für die nächste Krise als lessons learned abzuspeichern. Dass in so einer Situation wie Frühjahr/Herbst 2020 am Ende irgendwer eine Entscheidung treffen muss, ist völlig klar. Notfalls auch mit dem Schröderschen "Basta" oder Muttis Alternativlosigkeit. Aber man sollte dann auch die Kritikfähigkeit besitzen, dass im Nachgang darüber geurteilt wird, ob das wirklich alles so alternativlos war, wie es verkauft wurde.
Zitat:
Zitat von Snape
Nicht immer, habe ich nie behauptet, diesen Anspruch habe ich auch gar nicht, wäre völliger Blödsinn, aber oft genug habe ich Recht. 
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Wichtig ist vor allem, dass du daran glaubst