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Zitat von Abakus123
Nein, keinesfalls sicher. Der Cheftrainer der Herren und der Generalsekretär des chinesischen Verbands Qin Zhijian sagte sinngemäß: "wir bereiten uns auf die Zukunft vor, vor allem auf die olympischen Spiele in Paris. Dafür sind wir bereit, eventuell Lehrgeld zu zahlen."
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Genauso ist es. Alle Planungen in China werden nun auf Paris 2024 abgestellt.
Und es ist auch richtig, dass es in China im Herrenbereich momentan darum geht, ein starkes Team hinter Fan Zhendong aufzubauen, denn richtig zufrieden ist man dahinter nicht wirklich
Hier gibt es momentan einen eklatanten Unterschied vom Herren- zum Damenbereich
Wie auch Li Sun, der Headcoach des Damenteams, gerade anmerkte, ist man mit dem Generationswechsel bei den Damen komplett zufrieden. Dieser "Generationswechsel" war schon von Ding Ning auf Chen Meng gelungen. Chen Meng beherrschte die Wettbewerbe bei den Damen in den letzten 4 Jahren ähnlich wie Ma Long bei den Männern, und jetzt stehen da mit Wang Manyu und Sun Yingsha die nächsten zwei ganz junge Spielerinnen parat, die den Welttischtennissport in der nächsten Dekade komplett dominieren werden. Und selbst, wenn die Ausnahmespielerin Mima Ito mal einen der großen Wettbewerbe gewinnen würde, wird das in China keinem Offiziellen schlaflose Nächte bereiten, weil die Dichte in der absoluten Spitze extrem stark ist und ihre Vormachtstellung da für die nächste Dekade absolut gesichert ist. Dessen ist man sich sehr bewusst .An Chen Meng, Wang Manyu und Sun Yingsha wird kein Weg vorbeigehen und auch dahinter kommen genug nach
Das ist bei den Herren nicht der Fall. Da tut sich hinter Fan Zhendong eine gewisse Lücke auf und es ist keiner da, der nahtlos an Fan's Stelle treten könnte, wenn Fan sich mal verletzen würde oder einen schlechten Tag hätte. Wang Chuqin und Liang Jingkun sind noch nicht so weit, auch wenn sie an einem guten Tag jeden auf der Welt schlagen können, Lin Gaoyuan hat zuletzt stagniert und auch dahinter besteht eine gewisse Unbeständigkeit...
Das hat man in China erkannt......und wirkt dem Ganzen nun entgegen