Naja ich finde dass die Praxeologie durchaus ein interessantes Thema ist mit dem es sich zu beschäftigen lohnt.
Nur eine ökonomische Theorie die sich am menschlichen Handel orientiert ist in der Lage all die Problemstellungen ausreichend zu erklären und die passenden Lösungen dafür zu finden. Insofern gibt es wohl kaum einen Ökonomen des 20. Jahrhundert der mehr geleistet hat als Ludwig von Mises. Der ja bereits mit seinem Werk "Die Gemeinschaft" ausgeführt hat warum Sozialismus aus ökonomischen Gründen immer scheitern wird.
Er war wohl auch einer der wenigen die tatsächlich verstanden haben warum es zum schwarzen Freitag an der Börse kommen musste. Es war einfach unvermeidlich gewesen, gewesen und für jeden der es sehn wollte und dazu in der Lage war, war es klar das der Crash kommen wird. Heute hat man eben andere Mittel um das Spiel eben länger zu spielen, aber Ottonormalo profitiert defintiv nicht vom großen Spiel, der ist da auch nur die Melkkuh, gerade im Crony Capitalism(Korporatismus) ist das so, das nur einige wenige profitieren.
Diese Zockermentatlität der Banken kam ja erst dadurch dass der Steuerzahler ständig eingesprungen ist um Unternehmen und Banken zu retten die somit gar keine Anreize mehr haben verünftig zu wirtschaften oder mit dem Zocken aufzuhören. Im Buch "Die Kreatur von Jekyll Island" wird schön geschildert wie oft es gerade in den U.S.A. dazu kam dass es hieß "To-Big-To-Fail". So funktioniert aber kein fairer Wettbewerb. Genau eben diese Mentalität und die viel zu einfache Vergabe von Krediten hat ja zur letzten kleinen Wirtschaftskrise geführt.