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AW: Benehmen der Nachwuchsspieler
Es wird teilweise von Trainer/Betreuern gelehrt. Aber nicht als Akt der Unfairness, sondern als Akt der Selbstmotivation. Aber dann wird nicht mehr eingeschritten, wenn dieses sich selbst motivieren in ein Provozieren und ein Stören des Gegners, ja auch des Umfeldes übergeht.
Nehmen wir doch den meistgenannten Spieler als Beispiel.
Vor Jahren begann er damit, gute Bälle mit „Tscha“ zu untermauern oder sich selbst mit Worten anzufeuern. Er zeigte die Faust, um sich selbst zu pushen. Das ist in Ordnung und auch noch fair. Im Laufe der Zeit steigerte sich diese Selbstmotivation immer weiter, bis hin zu dem hier diskutierten Ergebnis. Jetzt wird nicht nur sich selbst angefeuert, jetzt wird der Gegner und teilweise das Publikum provoziert, der Spielbetrieb auch an anderen Tischen gestört.
Diese Steigerung von Selbstanfeuerung zur Unfairness haben sicher auch die Betreuer/Trainer mitbekommen. Aber sie haben es unterlassen, dagegen etwas zu unternehmen. Das kann und muss man den Betreuern/Trainern vorwerfen. Hätten sie schon vor Jahren und immer wieder positiv auf diese Entwicklung eingewirkt, hätte der Spieler heute keine Probleme damit und würde nicht vom Sympathieträger zum Buhmann abgestempelt.
Jugendliche Spitzenspieler/innen haben diesen Akt der Unfairness nicht nötig, wie auch die Europameisterschaft gezeigt hat.
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