Aus der Praxis, da man den Eindruck bekommen muss, dass hier 99% nur theoretisch bzw. mit begrenztem Wissen unterwegs sind.
In einer Gruppe unseres REHA-Vereins (glücklicherweise nicht meine Stammgruppe) musste ein TN durch den anwesenden Arzt reanimiert (volles Programm incl. Defibrillator) werden.
Der Rettungswagen war in der vorgegeben Zeit Vorort, so dass neben den Erstmaßnahmen, auch das absaugen von „Schleim“ (Sekret) die Beatmung erleichterte.
Es sind 2 Basis-Kliniken im Umkreis (A 19 km – B 23km) vorhanden, jeweils mit der entsprechenden Kardiologischen Station / Intensivbetten.
Die Klinik A (19km) hatte sich abgemeldet, kein Intensivbett, was im Anschluss der Behandlung, mit hoher Wahrscheinlichkeit, erforderlich wird vorhanden, so wurde der TN (nun Patient) in Klinik B gebracht.
Nach Notversorgung und OP (Defibrillator eingesetzt) wurde der Patient zur Überwachung auf die ITS gebracht.
Im Nachgang, wurde die Situation auf den Intensivstationen thematisiert (durch unseren Vorstand):
Klinik A 14 mögl. Betten auf der Intensivstation zu diesem Zeitpunkt: alle belegt – davon 3x Corona
Klinik B 18 mögl. Betten auf der Intensivstation zu diesem Zeitpunkt: 3 frei – davon 3x Corona
Es sollte jedem klar sein, dass C ZUSÄTZLICH Kapazitäten binden und bei der Auslegung der Betten Kapazität der ITS NICHT vorgesehen waren.
Zur Beruhigung aller ist der TN (Patient) entsprechend versorgt und bereits in einer REHA-Klinik.
Dies war nach über 10 Jahren der erste Fall, in dem Verein – hoffentlich für länger keine weiteren.
Da ich gestern das Vergnügen hatte in dieser Gruppe als „Ersatz“ ÜL einzuspringen (war bereits länger vorgesehen), geht man mit diesem WISSEN etwas Anderes an die Übungsstunde (hier 90min):
- Die Maßnahmen funktionieren
- Die Auslastung der Kliniken sind begrenzt (und hier WISSEN aus 1. HAND)