Zitat:
Zitat von Glücksball
Nahe bei der Einwanderergruppe leben muss nicht heißen, in einem Ghetto ohne Integrationsfaktoren zu leben. Wenn die Attraktivität des Stadtteils hoch bleibt, dann gibt es z.B. für besser Gebildete, Deutschstämmige, etc. wenig Grund, wegzuziehen.
Bei anderen Faktoren kann man sowieso mehr tun. Warum werden ausländische Kindern nicht schon sehr früh zu einem intensiven Sprachtraining verpflichtet? Im Moment ist es immer noch so, dass zu Hause meistens nicht Deutsch gesprochen wird, sodass die Kinder bei der Einschulung kaum ein Wort davon verstehen, was die Lehrerin sagt.
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Es wird ja nicht neu gebaut, wenn jemand neu dazu kommt muss ja jemand anderes wegziehen.
Die bekommen auch die Miete bezahlt, dementsprechend kommt es da teilweise auch zu Mieterhöhungen im Bestand und damit auch für die alteingesessene Wohnbevölkerung. Die freuen sich dann.
Aber im Endeffekt kann Integration nur gelingen, wenn du nicht in deiner eigenen Community verharrst.
Herr Fischer fragt ja selber, 'ob das sein muss'.
Ist eine gute Frage.
Und mehr tun ist ja immer gut, nur wie stellst du dir verpflichtendes aka Zwangs-Sprachtraining vor?
Die ganzen Fördermaßnahmen sind ja schon umsonst, häufig kommen aber die nicht, die es am nötigsten brauchen.
Egal ob deutsch oder nicht.