Das mit den Zurückziehungen ist so nicht ganz korrekt - siehe News-Letter 04/21:
Gerade im Nachwuchsbereich herrscht in den Vereinen gerade eine große Unsicherheit bzgl. der bevorstehenden Vereinsmeldung. Wir möchten die Vereine ermutigen, Nachwuchsmannschaften wie gewohnt zu melden. Sollte sich im Laufe der Vorrunde herausstellen, dass die gemeldeten Nachwuchsmannschaften doch nicht wie gewünscht am Spielbetrieb teilnehmen können, werden seitens des HTTV, gemäß Vorstandsbeschluss vom 19. Mai 2021, für Zurückziehungen in allen hessischen Spielklassen des Nachwuchsbereiches bis zum 30.11.2021 keinerlei Ordnungsgebühren für den Verein anfallen.
Sollte die Saison 2021/22 aufgrund der Corona-Pandemie im späteren Verlauf erneut annulliert werden müssen, fallen auch im Erwachsenenbereich keinerlei Ordnungsgebühren für Zurückziehungen an.
Die Zurückziehungen müsste, meiner Meinung nach, 1:1 auch für die Aktiven-Klassen umgesetzt werden - das es zu vermehrten Nicht antreten kommt und hier "Kasse" gemacht wird?

(hat ausschließlich finanzielle Gründe (je NA– Z/S kann man mit den „Nebenkosten“ vergleichen.)
Da viele die „Beträge“ nicht kennen:
Nichtantreten:
- Nachwuchs Kreis
10.- Euro + 5.- Euro Bearbeitungsgebühr
- Aktive Kreis /Nachwuchs Bezirk
40.- Euro + 5 Euro Bearbeitungsgebühr
- Aktive Bezirk / Nachwuchs Verband
100.- Euro + 5.- Euro Bearbeitungsgebühr
- Aktive Verband
300.- Euro + 5.- Euro Bearbeitungsgebühr
Zurückziehung/Streichung (entfällt bis 30.11 für den Nachwuchs)
- Nachwuchs Kreis
25.- Euro / unterste Mannschaft
15.- Euro
- Aktive Kreis / Nachwuchs Bezirk
80.- Euro / unterste Mannschaft
40.- Euro
- Aktive Bezirk / Nachwuchs Verband
200.- Euro / unterste Mannschat
100.- Euro
- Aktive Verband
600.- Euro / unterste Mannschaft
300.- Euro
Kenne einen Verein, der jetzt bereits nahezu seinen Jahresbeitrag zusätzlich an "Strafen" an den HTTV entrichten musste.
Mit der neuen Verordnung des hess. Landesregierung, vom heutigen Tag (24.11.2021), bleibt dem Verband nahzu keine andere Wahl, da die 2G Regelungen (Test Heft für Schüler als gleichwertig angesehen) landesweit Gültigkeit haben.
Formal korrekt, jedoch ist das Gefühl, meinen Gesprächen mit Spieler/innen nicht pro des derzeitigen Wettkampfspielbetriebs (man braucht sich nur die Mannschaftaufstellungen anzuschauen).
Wenn man etwas intensiver in der Materie (Covid-19) involviert ist, wäre ein anderes Modell:
- Mannschaften die weiter spielen wollen können dies mit Aufstiegsoption
- Mannschaften die nicht weiter am Spielbetrieb teilnehmen verbleiben in der Klasse
Warum:
u.a.Satzungszweck:
Förderung des Sports, direkt oder indirekt teilweise nur mit Druck auf Spieler/innen aufrecht zu erhalten (wenn Du / Ihr nicht spielt können wir nicht antreten – gibt Strafe – siehe oben), hat nichts mit dem Grundgedanken zu tun
Wenn man rein nach den Zahlen geht und die sind ausschlaggebend, wäre mit dem Wissen, dass:
a) Impfungen nicht die Wirkdauer haben – größtmöglicher Schutz
b) Geimpfte und genese sich deutlich seltener TESTEN = (trojanisches Pferd)
meiner Auffassung eine andere Auslegung der Verordnung wie in Bayern / BW 2G+ in Verbindung mit freiwilligem (sanktionsfreiem) Rückzug zur Förderung des Sportgedankens die bessere Wahl, würde aber mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ende des Spielbetriebs bedeuten.
Die „Strategie“ HOFFNUNG – WIR SCHON GUT GEHEN, das zumindest eine Halbserie – wie auch immer – gespielt werden kann, ist mit hohen „Verlusten“ (Personen im Aktivenbereich) bisher aufgegangen.
Es handelt sich um ein
HOBBY,
vergessen viele, das einer Abwägung gegenüber dem realen Leben (
was ist wirklich WICHTIG) viele zu einer Nichtteilnahme am Spielbetrieb führt, kann ich gut nachvollziehen.
Wenn man die Rückmeldungen derzeit nimmt (meine Gespräche), kann einem für die Meldezahlen 2022/23 angst und bange werden.
Wir haben derzeit noch einen Junior-Cup am 18./19. Dez. (J11 – J13 – J 15 mit Wartliste – J18 kaum TN) und sind derzeit stark am Überlegen diesen, trotz der vielen Anmeldungen, abzusagen.
Wir riskieren lieber der „Buhmann“ („bin ich im Verband gewohnt – schwarzes Schaf“) zu sein, als bei den jetzigen Zahlen, die selbst bei Einhaltung aller hyginetechnischer Vorgaben (Abstand – Mund/Nasen-Bedeckung) usw.) + dass Kinder bei einer Infektion akut geringe Symptome haben (außer Vorerkrankungen) im Nachgang hier Infektionsketten nachverfolgt und Personen in Quarantäne müssen.
Wie es derzeit gehandhabt wird (wider besserem Wissen) - Gesundheitsamt / -ämter ist mit Worten nicht zu beschreiben!
Offensichtlich hat man aus der 1. - 2. bzw. 3. "Welle" nichts dazugelernt!
Nicht alles was möglich ist - muss auch umgesetzt werden!