Zitat:
Zitat von appelgrenfan
Ich lese hier nun schon mehrfach, wie die ITTF versagt hätte, hab aber noch keinen konkreten Vorschlag dazu gehört, was sie v.a. kurzfristig hätten machen können, um die Teilnahmekriterien für die WM in der Pandemie sinnvoller zu gestalten.
Dass das reine KO-System gerade im Jugendbereich unsinnig ist, wurde bereits angemerkt. Ich fände es dann auch sinnvoll, für eine einzuführende Gruppenphase festzulegen, dass möglichst keine Spieler:innen vom gleichen Kontinentalverband in eine Gruppe kommen können. Es gibt also definitiv Verbesserungsbedarf, aber sollte die ITTF die Zulassungskriterien übergehen und Wildcards auf Kosten qualifizierter Spieler:innen verteilen?
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Naja, wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg
Der Möglichkeiten gäbe es etliche, die hier jetzt alle aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.
Es sollen keine Wildcards verteilt werden, aber man könnte beispielsweise Kontingentplätze reservieren für jene Nationen, die bei den vergangenen Meisterschaften am Erfolgreichsten waren. Es gibt dafür unzählige Beispiele aus anderen Sportarten...
Und das müsste auch in keiner Weise zu Lasten anderer Teilnehme gehen. Im konkreten Beispiel wurden die U15-Wettbewerbe mit 12 Teams und 24 Einzel-Teilnehmem/-innen ausgetragen im Gegensatz zu den U-19 Wettbewerben, die mit den Sollstärken von 16 Teams und je 32 Einzel-Teilnehmer/-innen gespielt wurden. Es wäre weder ein finanzielles noch logistisches Problem gewesen, auch die U15-Wettbewerbe mit der gleichen Zahl zu spielen.
Andere Sportarten haben längst vorgemacht, wie so etwas gehen kann, mit entsprechenden Leistungsschlüsseln etc.
@Horasio
Bei ellem Respekt, aber diesen Whataboutism und für die Nebelkerzen hast vielmehr Du gesorgt, indem Du hier über irgendwelche Ideologien geschrieben hast, obwohl es hier ausschliesslich um sportliche Integrität geht und um den verdienten Lohn für Sportler und Sportlerinnen, die gerade, wenn es sich hier um Jugendliche handelt, eine andere Behandlung verdient hätten.