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Alt 12.12.2021, 18:34
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Einführung einer zusätzlichen Turnierlizenz

Soeben wird auf www.tischtennis.de berichtet, dass beim Bundestag des DTTB ein Antrag des Bayrischen Tischtennisverbandes auf Schaffung einer zusätzlichen Lizenz für Turnierteilnahmen eine Mehrheit fand:

"Turnierlizenz soll Probleme bei Versicherung, Haftung und Aufsichtspflicht lösen
Die DTTB-Mitgliedsverbände können ab dem 1. Juli 2022 eine in click-TT erfasste Turnierlizenz für den Individualspielbetrieb einführen, an die die Teilnahme an weiterführenden Veranstaltungen mit Individualwettbewerben und die Teilnahme an genehmigungspflichtigen, nicht weiterführenden Veranstaltungen gekoppelt sind. Aktive dürfen im Individualspielbetrieb nur für den Verein starten, für den sie die Turnierlizenz wahrnehmen. Die Lizenz wird nur bei Vorhandensein einer Spielberechtigung für einen Stammverein direkt bei der erteilenden Stelle des zuständigen Mitgliedsverbandes beantragt bzw. erworben.
Hintergrund des vom Bayerischen Tischtennis-Verband gestellten Antrags ist, dass „die Vorgaben der WO im Wortlaut immer noch davon ausgehen, dass ausschließlich die Vereine für die Meldung von Spielern zuständig sind“, so die schriftliche Begründung. „Die Lebenswirklichkeit hat diese Vorstellung schon länger überholt. Die Probleme bei Versicherung, Haftung und Aufsichtspflicht, die sich erst wegen konkreter Nachfragen zu Online-Anmeldungen, neuen Spielformaten, Bezahlsystemen etc. manifestiert haben, erfordern eine umgehende Lösung.“ Der Bundestag nahm diesen Antrag mehrheitlich an."


Dazu wäre interessant, zu erfahren:

Wäre dieses "Problem" nicht durch Änderungen in der WO lösbar gewesen?
Oder geht es eher (auch) um die Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu generieren?
Wenn ja, sind für diese (notwendigen) Mehreinnahmen in einzelnen Landesverbänden nicht andere Wege möglich?
Wie sieht dies die Basis in den jeweiligen Landesverbänden?
Ist mit dem Durchgriff auf die einzelnen Spieler, welche offizielle und freie Turniere/Ranglisten spielen wollen, mit mehr Bürokratie (u.a. mit Hinterlegung der Bankdaten für eine mögliche Lizenzgebühr) und persönlicher Werbung zu rechnen?
Ist dies ein Fortschritt oder gerade in "Corona-Zeiten" ggf. ein Eigentor für die Entwicklung unserer Sportart?
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