Einzelnen Beitrag anzeigen
  #43  
Alt 17.12.2021, 23:13
Benutzerbild von Wolf11
Wolf11 Wolf11 ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 19.08.2021
Ort: Mannheim
Beiträge: 3.839
Wolf11 befindet sich auf einem absteigenden Ast (Renommeepunkte nur noch im Bereich +10)
AW: Einfluss der (Sport-)Politik in China aufs Tischtennis und andere Sportarten

Das mag ja alles so sein, dass sie mitten im Leben stehen. Ich habe auch durchaus Sympathien für Sporller wie Geissenberger und Arlt. Was sie sportlich erreicht haben, ist aller Ehren wert. Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich in all den Jahren selbst bei den schlimmsten Ereignissen keine solchen Töne von ihnen gehört habe, als sie im Mittelpunkt ihrer Karieren standen und die ganze Konkurrenz in Grund und Boden gefahren haben.....Sogar beim Tod des georgischen Rodlers bei Olympia in Kanada, was unter anderem an den völlig chaotischen Verhältnissen an der Bahn lag, hab ich nicht mal im Ansatz solche Worte der deutschen Rodler gehört, und damals war Natalie Geissenberger auch schon dabei.

ich will mir gar nicht vorstellen, was los gewesen wäre, wenn dieser Unfall und solche absolut chaotischen Verhältnisse bei Bahn und Organisation nicht auf einer Bahn in Kanada<, sondern auf einer Bahn in China passiert wäre........Damals hat keiner Skrupel gehabt, weiterzufahren und es waren kaum kritische Stimmen zu vernehmen, weder von den Sportlern noch von den damaligen offiziellen des NOK.......

Ich könnte Dir noch paar andere Beispiele in dieser Richtung geben, aber dann werden wir hier zu off-Topic, was wir , so glaube ich, ohnehin schon sind

Zöggeler und Prock waren übrigens absolute Ausnahmefälle.......Die deutschen Damen beispielsweise waren jahrzehntelang ungeschlagen.....Davon sind sie inzwischen, trotz ihrer führenden Weltcup-Position, ganz weit entfernt, und der Druck ist ungleich größer als noch vor 5 oder 10 Jahren...

Generell glaube ich, dass es momentan politisch "en vogue" ist, sich generell "China-kritisch" oder auch "Russland-kritisch" zu äußern.

Rein sportpolitisch gäbe es viel mehr an den Verhältnissen in Katar zu kritisieren, wo erstens tausende Menschen starben, wo sie zweitens als eine Art moderne Sklaven arbeiten müssen und wo drittens diese Todesfälle im direkten Zusammenhang zur WM stehen

Aber da geht's ja um die heilige Kuh Fussball und da wollen Politiker keine potentiellen Wähler verärgern......Das ist alles leicht durchschaubar
Mit Zitat antworten