Einzelnen Beitrag anzeigen
  #210  
Alt 21.12.2021, 10:41
sasma sasma ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 22.04.2002
Beiträge: 225
sasma ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)sasma ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)
AW: Umstellung auf 4er Mannschaften schon zur kommenden Saison analog zu Thüringen möglich & sinnvo

Zitat:
Zitat von Talentfreie Zone Beitrag anzeigen
Wenn jeder Verein einfach die bestehenden Regeln für sich nutzt, sind die meisten Bedenken am 6er-System außer Kraft gesetzt. Man muss es halt einfach nur tun
Das Thema bei den Spieltagen unter der Woche ist ja gerade, dass der Verband bzw. Bezirk sich nicht an seinen eigenen Regeln hält und Spiele unter der Woche zulässt. Der Heimverein kann einseitig ohne Zustimmung der Gastmannschaft festlegen, dass man unter der Woche seine Heimspiele austrägt. Und da ist das aktuelle Spielsystem der 6er-Teams nicht passend für. Vor allem wenn die Hälfte der Mannschaften einer 12er-Liga auf Bezirksebene unter der Woche Heimspiele austragen.

Die WSO G 5.2 muss so geändert werden, dass den Gliederungen der Verbände (Bezirk, Kreis) die dortige Freiheit genommen wird, andere Spieltage und Anfangszeiten frei zu beschließen.

Und zwar so:
Auf Verbandsebene /VL und HL) darf weiterhin nur samstags und sonntags gespielt werden. Nur im gegenseitigen Einvernehmen darf auf einen anderen Tag verlegen. Aber in click-tt muss man zunächst Samstag oder Sonntag als Heimspieltag angeben und der Spielleiter erstellt den Spielplan mit diesen Tagen.

Auf Bezirksebene zusätzlich der Freitag als zulässiger Spieltag.

Auf Kreisebene ist Montag bis Sonntag ok.

Solange dies nicht in allen Bezirken und allen DTTB-Verbänden einheitlich umgesetzt wird, wird die Diskussion um die 4er-Mannschaft oder die Änderung des 6er-Spielsystems nicht abreißen. Das sollte den Vertretern für das Beibehalten des aktuellen Spielsystem mal klar werden, dass dies ein möglicher Mindestkompromiss ist, den man eingehen muss. Aber auch diese Änderung wollen einige nicht, da ja irgendein Mitspieler/Vereinsmitglied in den eigenen Reihen dann ggf. nicht mehr spielen könnte.

Ohne Kompromisse geht es aber nicht. Denn die aktuelle Regelungen des 6er-Systems in Verbindung mit zahlreichen Spielen unter der Woche sorgt dafür, dass sich immer mehr Leute vom Mannschaftsspielbetrieb abwenden.

Und wenn man keine 4er-Teams, aber Spiele unter der Woche auf Bezirksebene beibehalten will, dann muss man auch mal eine andere Lösung anbieten. Das kann dann nur die Änderung des aktuellen 6er-Systems sein. Ich habe dazu schon zweimal einen Vorschlag unterbreitet (auch schon beim Verband), der die Spielzeit auf maximal 2,5 bis 3 Stunden begrenzt. Und jeder Spieler kommt dabei auf ausreichend Einsätze. Insgesamt werden dabei 12 Doppel/Einzel ausgetragen. Das hat eine Spieldauer wie aktuell ein 9:3.

Das vorgeschlagene Spielsystem ist aber bestimmt nicht die einzige mögliche Lösung. Aber irgendetwas muss passieren. Denn ein "immer weiter" ist keine Lösung.

Und jetzt kommt bestimmt das Argument: "Wir haben in den letzten Jahren so viele Regeländerungen gehabt. Langsam reicht es mal."
Das waren aber alles Änderungen, die von Ganz oben (ITTF) kamen, die ich auch nicht alle gut fand. Daran gewöhnt haben sich aber die Spieler/innen (Zählweise, 40er-Ball, Plastikball, usw.). Wer bockt hatte zu spielen, hat auch unter diesen Regeländerungen weitergespielt.
Die jetzige Diskussion/Regeländerung kommt aber nicht von oben, sondern von der gern zitierten "Basis". Natürlich nicht die komplette Basis. Aber ein nicht unerheblicher Teil bzw. sogar eine Mehrheit in den 3-4 Kreisen, in denen ich unterwegs bin.

Geändert von sasma (21.12.2021 um 11:22 Uhr)
Mit Zitat antworten