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Alt 30.12.2021, 22:26
Noppenzar Noppenzar ist offline
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Zitat:
Zitat von Stanglnator Beitrag anzeigen
Wenn Bayern Spieler ablösefrei abgeben muss, ist deren Sportdirektor eine Pappfigur.

Bei Gladbach wird man dafür gelobt, denn dann kann man wieder etwas "auffangen"

ja, ... so ist das eben
Mich wundert nur, dass Berater und Spieler nicht viel früher (das ist ja aktuell überall die Tendenz) auf diese Masche gekommen sind.

Lewy soll, laut SpoBi damals, 2014 schon 50 Mio "Handgeld" für den Wechsel bekommen haben, bei den Verlängerungen soll auch eine "Signing Fee" in ähnlicher Höhe p.a. geflossen sein.

Wäre natürlich, sofern sich dieser Trend fortsetzt, katastrophal für das Geschäftsmodell Marke BVB oder Gladbach.

Für Bayern ist es mehr oder minder bei eigenen Abgängen irrelevant, da Bayern kein Verkaufsverein ist und man mit der Verpflichtung von Upamecano noch billiger fuhr als mit einer Verlängerung mit Alaba.

Bezüglich Bayern hätte es sich vielleicht sogar gerechnet Thiago noch ein Jahr zu halten und nicht die 25 Mio zu nehmen.

Das mit den Ablösen wird mMn. auch wirtschaftlich überschätzt. Bei Kauf schreibt man den Akteur ab, was heißt, dass der Staat 30% der Ablöse über die Steuer erstattet. Siehe Hernandez, das sind 24 Mio Steuerersparnis in 5 Jahren. Bei Verkauf muss die Differenz zwischen VK und Restbuchwert versteuert werden. Da hat der BVB auf seine 135 Mio für Dembele auf die 110 Mio Gewinn aus dem Transfer erstmal 33 Mio Steuern bezahlt.

So doof sind die Bayern anscheinend nicht, wenn man trotz Corona noch Gewinn gemacht hat und die AfA komplett verdient hat, womit diese direkt in den Cashflow geht...

Kaufmännisch problematisch ist eher das Geschäftsmodell BVB oder Gladbach, wenn die Spieler nicht mitmachen wie gewollt.
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