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Alt 02.01.2022, 17:14
maninblack maninblack ist offline
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maninblack ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)maninblack ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)maninblack ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)maninblack ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)maninblack ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)maninblack ist auf dem Weg zur Identifikationsfigur ;-) (Renommeepunkte mindestens +500)
AW: Umstellung auf 4er Mannschaften schon zur kommenden Saison analog zu Thüringen möglich & sinnvo

Zum „Aufstiegsrecht“:
In den Nachwuchsklassen wird ohne Auf-/Absteige gespielt, einzig der Meister einer Spielklasse hat das Recht zur Meldung und zur Einteilung der Mannschaft in der nächsthöheren Spielklasse

Recht zur Meldung – Recht zur Einteilung, jedoch kein Aufstiegsrecht, da es dieses WÖRTLICH nicht gibt!


Zum Ausgangsthema 4er:
Wenn man den Antrag Nr.6 (gestellt und zurückgezogen) zum Beirat 2021 und die Info zum Workshop 2./3. Okt. des HTTV (aus Bericht 6.10.) gegenüberstellt, wird bildlich betrachtet:

Antrag als Tiger (Beirat 2021) abgesprungen und als ein Kätzchen (Workshop) gelandet“, wobei dieses ggf. mit „Tollwut“ infiziert ist (wie werden es die Kreise handhaben – daraus können massive Aus- bzw. Nebenwirkungen für die Bezirksklassen (Bezirke) z.B. 3 Kreise 4er und 3 Kreise 6er aber auch kreisligen führen.

- wer absteigt BK -> KL 6 – 2 = 4 bzw. 6 - 6 = 0
- wer aufsteigt KL -> BK 6 – 6 = 0 oder 4 + 2 = 6

und das ganze x-fach jedes Jahr, je nach Kreisbeschluss.


Wird Text aus dem Bericht des Workshops:

Momentan dürfen Kreise bis zu den 1. Kreisklassen mit Viermannschaften spielen. Es wurde diskutiert, ob Kreise die Möglichkeit erhalten sollten, auch in der Kreisliga mit Vierermannschaften zu spielen.

Probleme gibt es, wenn auf Bezirksebene mit Sechsermannschaften gespielt werden muss (Aufstieg). Vor- und Nachteile von Vierer- und Sechsermannschaft wurden erörtert.

Es soll im Rahmen des nächsten Beirats abgestimmt werden.

Der Spielausschuss bereitet verschiedene Optionen vor, die im Rahmen des nächsten Beirats abgestimmt werden.



Die Formulierung:
Der Spielausschuss bereitet verschiedene Optionen vor, die im Rahmen des nächsten Beirats abgestimmt werden“.
meiner Lesart noch viel Spielraum gibt.

Mit dem Vorschlag die Kreise können das System wählen ist auf den ersten Blick etwas Ruhe im System, jedoch wird durch die abgeschlossenen Anpassungen, von oben (Oberliga) und möglichen unten die Bezirksklassen (worst case ein Kreis stellt über Jahre keine Aufsteiger mehr) zwischen den „Mühlsteinen“ verrieben.

Nur dieser Vorschlag (Kreise entscheiden selbst über Sollstärke KL – 3.KK) gibt Flexibilität um auf die jeweiligen „Randbedingungen“ Vorort - mehrheit der Vereine einzugehen.[/B]

Der Übergang wird dadurch nicht einfacher (für Mannschaften die regelmäßig zwischen BK und KL pendeln und der Kreis 4er vorgibt wird die Aufstieg-Bereitschaft (gemäß WO bei anderem Spielsystem keine Aufstiegspflicht) mit hoher Wahrscheinlichkeit schwinden.


Die zum Beirat 2021 aufgelisteten Statistik, wobei die Zahlen zeigen, dass mehr 4er Teams nicht zu mehr Mannschaften (insgesamt) geführt haben.

Statistik aus Antrag Nr. 6
Saison 2020/21 (2.716 Mannschaften)
6er 1.898 (69,88%)
4er 547 (20,14%)
3er 271 (9,98%)

Saison 2019/2020 (2.787)
6er 2.049 (73,52%)
4er 457 (16,40%)
3er 273 (9,80%)
Sonstige 8 (0,29%)

Saison 2018/19 (2.803)
6er 2.156 (76,92%)
4er 363 (12,95%)
3er 277 (9,88%)
Sonstige 7 (0,25%)

Saison 2017/18 (2.860)
6er 2.232 (78,04%)
4er 364 (12,73%)
3er 264 (9,23%)


Somit Verlust von 144 Mannschaften in 4 Jahren = 36/a= etwas über 1,5 Mannschaften/a und Kreis), somit ein schleichender Prozess.

Das Pandemie Jahr 2021/22 wird sicher die Zahlen nicht verbessert haben!


Zum Abschluss und das ist, meiner Meinung, nach der KERN des Problems habe ich mir „einmal den Spaß gemacht“ und die Anzahl der Spieler/innen die bei allen Spielen gespielt bzw. nur einmal ausgesetzt haben in unserem Bezirk (HL – 3.KK) angeschaut (Bilanzen):

Das Ergebnis hat selbst mich beim querlesen schockiert, überrascht hat mich, dass einer „Erfahrensten“ mit 86 Jahren alle 9 Einsätze trotz „C“ und anderen „Baustellen“ seinem Team zur Verfügung stand!


Solange es hier zu keinem Umdenken der Aktiven kommt, können noch so viele Anpassungen erfolgen, diese verpuffen innerhalb weniger Jahre – nur es muss reagiert werden.


Mit dem Einsatz der Damen im Herrenbereich sowie WES und der Freigabe der Ersatzstellung (war einmal 3 pro Halbrunde oder „Festspielen“ in oberer Mannschaft) wurde in den Jahren davor reagiert um über die Runden zu kommen, nun reichen diese Optionen nicht mehr aus.


Der Ansatz die Kreise regeln es nach ihren Bedürfnissen ist der Kompromiss der derzeit die meiste Zustimmung erreichen dürfte, ob langfristig haltbar wird sich u.a. durch die Ausgestaltung zeigen.
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