Ich denke mittlerweile, dass sich für die progressive Abwehr mit mehr oder weniger VH-Topspin statt VH-Unterschnitt grundsätzlich hochgriffige Beläge am besten eignen. Also Chinaoberflächen oder extrem griffige Japaner wie der von Jancsi erwähnte Tackiness Drive.
Die Vorteile sind: extrem schnittige Schupfreturns (so eher Verhinderung eines allzu harten Angriffes möglich), schnittige Service zur Erleichterung eigener Angriffsaktionen, schnittige TS auf stehende Bälle einfacher (wenn man z.B. von weit hinten herangerannt kommt nach einem toten Stop des Gegners, den man irgendwo in Tischkantennähe noch knapp anreissen kann... in solche Situationen gerate ich viel häufiger als richtige Vollblutangreifer), Gegenspins aus der Halbdistanz sind auch im Falle nicht ganz so geglückter Ausführung (also eher sowas wie ein lange gedrückter Blockball...

) noch recht schnittig (hier sind v.a. gewisse Chinesenbeläge hervorragend), ... und selbstverständlich bietet das bei der US-Abwehr die bekannten Vorteile.
Die Elastizität/Katapultfähigkeit und das Grundtempo des Materials kann dann je nach Vorlieben und Spielstärke sowie genauem Spielsystem gewählt werden. Allzu weich sollte das ganze wohl nicht sein, da sonst die Steuerung der Höhe etwas probematisch werden könnte (erschwerte Abwehr, erschwerte Schlagspins am Tisch..., habe jetzt den Palio cj8000 Spin gespielt, geniale Oberfläche aber das Ganze insgesamt etwas zu "fluffy"). Allzu katapultig empfiehlt sich auch nicht unbedingt, ein Teil mit eher linearem Verhalten ist wohl besser kontrollierbar.
Jancsi hätte noch die beiden anderen bekannten offensiveren Weltklasse-Abwehrer Ding Song und Chen Weixing erwähnen können, die Spielen glaub' ich eine Globe 999 -Variante (passt also auch bestens ins Bild).
Habe selber letzte Saison allerdings meinen einzigen Turniersieg mit der Kombination Mendo Energy/Feint Long II errungen, passt nicht ganz ins Bild (bin ja auch nicht Weltklasse

).