@ Cheftrainer
Zitat:
Original geschrieben von Cheftrainer
... Ich selbst gehe davon aus, dass ein Holz generell nicht so wichtig ist, wie manche glauben. Rein physikalisch beeinflußen die Eigenschaften des Holzes den Ball viel weniger als die Eigenschaften des Belags. Dies wurde ja bereits untersucht und gerade bei Spielern mit dicken Angriffsbelägen ist die Auswirkung sehr gering. Eine passende Griffform und das richtige Gewicht sind wichtig.
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Das ist an sich korrekt. Ich bin ja überzeugter Dünnbelagsspieler, weil ich damit den direkteren Kontakt zum Holz habe und bei meiner größeren Pfanne die Beläge bei stärkeren Schwämmen doch recht schwer werden.
Zu dem Quote fällt mir mein alter Polo ein. Von einem Tuner bekam ich ein baugleiches Modell mit 160 PS. Langsam fuhr der sich wie meiner - nur die Federung war sehr hart und hoppelig. Wenn man bei dem Wagen Gas gab, flog der förmlich über die Landstraße und die knüppelharte Federung vermittelte plötzlich optimalen Fahrbahnkontakt.
Wer sein Holz nicht mehr spürt, spielt zu dicke Beläge! Sag' ich mal so.
Mir ist die Rückmeldung extrem wichtig und genauso ein steifer Übergang zwischen Blatt und Griff. So wichtig, dass ich nicht auf mein Holz verzichten kann. Den Ball mag ein physikalisch ähnliches Holz kaum beeinflussen, für mein Spielgefühl ist es mitunter völlig daneben.
Gruß, Spinshot