Da gab es doch diese Konflikte zwischen DTTB und ITTF/WTT.
https://www.sueddeutsche.de/sport/ti...1202-99-547565
Ohne die Hintergründe zu kennen, scheint es jedenfalls so, als sei das Verhältnis früher deutlich besser gewesen als zuletzt. Dass der ITTF-Präsident bis dahin Deutschar war, scheint dem nicht viel entgegengesetzt zu haben. Da kann man nur hoffen, dass die neue DTTB-Präsidenten in ihrer Zeit bei der ITTF zumindest einen guten Kontakt zu WTT-Persönlichkeiten hatte, sodass das Verhältnis wieder besser wird, immerhin äußerte sich S. Dainton Frau Herweg gegenüber zimlich positiv.
https://www.ittf.com/2021/12/13/clau...resident-dttb/
Abgesehen davon, dass der DTTB eine von der WTT unabhängige German Open in 2022 ausrichten könnte (wobei nicht klar ist, ob das nicht die Gräben zwischen beiden Parteien vertiefen würde, je nachdem ob es parallel zu einen WTT-Turnier wäre), glaube ich, dass es die WTT mittel- und langfristig nicht auf Deutschland als Austragungs-Ort verzichten kann.
Ohne mich mit den wirtschaftlichen Implikationen auszukennen, dadurch dass Deutschland ein Land ist, wo zu einem Turnier wie den German Open mit am meisten Zuschauer kommen im Vergleich zu vielen anderen Ländern mit ein paar Ausnahmen, sollte die WTT doch eine Motivation haben, hier mit den entsprechenden Ticket-Verkäufen Profit zu machen.
Und fast alle der Top 50 würden sicher auch teilnehmen wollen (wenn sie nicht sowieso gezwungen werden teilzunehmen durch das Weltranglisten-System), weil sie wissen, dass das Turnier unter super Bedingungen durchgeführt werden würde in Deutschland (anders als wie schon berichtet bei bestimmten WTT-Events), sofern die WTT die Hilfe der TMG, des DTTB und weiterer Organisationen hier annimmt und nicht alles in Eigen-Regie machen will.