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Zitat von JanMove
Das stimmt, ich kann's Dir nicht mit ner Regel begründen.
Verfolge ich aber Deinen Ansatz, dann kann ich mit deiner Regelauslegung in letzter Konsequenz ein Spiel nachhause bescheissen. Hab ich beispielsweise einen Matchball im 5. Satz gegen mich und lege dem Gegner einen Turm hin, dann irritiere ich ihn derart, dass er einen Fehler begeht. Was schert mich diese eine gelbe Karte. Es kommt zur Wiederholung, der gegner ist (zurecht) vollkommen genervt, ich mach die nächsten drei Punkte und hab das Spiel gewonnen. So eine Situation ist gar nicht so abwegig, wenn man nur an die Diskussion um das Spiel zwischen Schauer und Stehle denkt.
Es kann ja wohl nicht im Sinne der Regeln sein, dass ein (absichtliches oder unabsichtliches) Stören zum Nachteil des Gegners ausgelegt wird, oder?
JanMove
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Erstens ist Tischtennis ja ein fairer Sport.
Zweitens würde ich ja -vorausgesetzt ich wäre nicht fair- so ein Ding nur dann machen, wenn es eng ist. Dann stört mich die gelbe Karte schon.
Und drittens wenn es ganz offensichtlich ist:
B 5.2.2
"Falls ein Spieler oder Betreuer zu irgendeiner Zeit einen schwerwiegenden Verstoß begeht, unterbricht der SR das Spiel und unterrichtet unverzüglich den OSR."
Und das macht der SR nur, wenn der Spieler nach seiner Auffassung disqualifiziert werden sollte.