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Alt 20.10.2004, 21:23
Frank Schmidt Frank Schmidt ist offline
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AW: 2. Bundesliga Damen Süd - Vorschau 04/05

Damit Dieter nicht ganz einsam ist als Schreiber, kopier ich auch mal was hier rein...

Quelle: Saarbrücker Zeitung

Und plötzlich trumpfen die Saarländerinnen auf

Nach dem Fehlen der Stars Patricia Aubry und Matilda Ekholm schlagen sich Spielerinnen des TTSV Fraulautern besser als erwartet

Drei internationale Top-Spielerinnen hat Tischtennis-Zweitligist Fraulautern unter Vertrag. Sie sollen die Punkte gegen den Abstieg holen. Derzeit fehlen zwei der drei - doch der TTSV siegt trotzdem.

Fraulautern. Der Druck ist enorm. Fast noch höher als im letzten Jahr. Die Tischtennis-Damen des TTSV Fraulautern müssen in der laufenden Zweitliga-Saison drei Mannschaften hinter sich lassen, um in der Klasse zu bleiben. Deswegen haben sie sich verstärkt. Sie wollten in der Vorrunde mit drei Ausländerinnen so viele Punkte einfahren, dass die heimischen Spielerinnen in der Rückrunde ohne Druck aufspielen können. Doch es kam anders. Patricia Aubry hat in dieser Saison noch kein Spiel gemacht, am letzten Wochenende fiel auch noch Matilda Ekholm aus. Dennoch reichte es zumindest zu einem Sieg.

Und genau das ist es, was sich seit letztem Jahr verändert hat. Die saarländischen Spielerinnen Kirsten Falk, Nikola Neu und Claudia Walerowicz sind so richtig in der Liga angekommen. Sie trauen sich mehr zu und haben sich auf das einstellen können, was sie erwartet. Das Spiel gegen Besse hat das deutlich gezeigt. 4:4 stand es, und es war schon bis dahin ein nervenaufreibendes Spiel. Fraulautern hätte klar führen können, hätte Falk einen ihrer fünf Matchbälle gegen Lena Wicke, die Nummer eins der Gäste, nutzen können. Doch sie verliert. Im letzten Jahr wäre da die Mannschaft noch eingeknickt. Wie oft gingen da gerade die entscheidenden, die engen Spiele an die Gegner? Wie oft hieß es im letzten Jahr: "Das hätte genau so gut auch für uns laufen können."? Aber jetzt läuft es einfach auch einmal für den TTSV.

Klar, gegen Besse hat Jasna Reed fast im Alleingang für drei Punkte gesorgt. So vermessen, dass es ohne eine starke Ausländerin geht, ist in Fraulautern auch niemand. Doch die anderen drei Punkte kamen eben von Kirsten Falk, Claudia Walerowicz und Nikola Neu. Und das eben nicht in einer Partie, in der viel auf die Spiel stand. "Es hat auch einen immensen Vorteil, dass wir drei jetzt schon zu Beginn ran müssen. Wir wissen halt, dass wir kontinuierlich spielen, auch wenn es mal nicht läuft. Das gibt einem ein gutes Gefühl, da kann man sich noch mehr in ein Match hinein beißen." Wie das geht, bewies Neu selbst am besten, als sie bei 5:4 für Fraulautern im fünften Satz gegen Katharina Morbitzer nervenstark drei Matchbälle abwehrte, um am Ende doch noch den Sieg für den TTSV zu sichern. Ihr erstes Einzel hatte sie noch in fünf Sätzen verloren. Dasselbe schaffte Claudia Walerowicz. Sie verlor gegen Morbitzer glatt in drei Sätzen. Gegen die Nummer drei der Gäste, Tabea Twardon, trat sie trotzdem selbstbewusst auf und gewann in vier Sätzen. "Ich denke, dass wir uns mittlerweile vor niemandem in der Liga zu verstecken brauchen", sagt die 20-Jährige selbstbewusst nach dem Spiel.

Wenn bald auch noch Aubry und Ekholm zurückkommen, könnte der TTSV in der Tabelle sogar noch einen großen Sprung nach vorne machen. Zurzeit steht er mit ausgeglichenem Punktekonto (5:5) auf Rang fünf. spr
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