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Zitat von aleol
Hier kommt dieser Randori-Gedanke dann bei mir tatsächlich oft zum tragen (ohne dass ich dieses Wort bis heute kannte). In Traininsspielen spiele ich solche Leute oft bewußt auf ihre Stärke an. So kann ich gegen diesen Schlag trianieren, und auch sie können ihre Stärke weiter ausbauen - das Spiel wird ausserdem knapp, kann auch gegen mich ausgehen und so haben beide etwas davon !
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Darauf möchte ich auch nochmal eingehen, auch den Punkt finde ich sehr interessant.
Bei mir und einem meiner häufigsten Trainingspartner (schwächer) ist sogar die Beseitigung einer großen Schwäche meines Partners eingetreten:
Passive, harmlose, evtl. sogar halbhohe Bälle, die in seine RH kamen, konnte er lange nicht aggressiv beantworten sondern nur ängstlich und unsicher zurückspielen, fast immer ohne nennenswerten Spin oder Tempo.
Darum habe ich ihm, wenn er gut mit der VH angegriffen hat, passive Blocks oder eventuelle Notschläge vornehmlich in die RH gespielt. Mittlerweile hat er einen passablen RH-Topspin auf solche schwächeren Bälle in die RH drauf (und in der Folge sogar langsam auch auf bessere Returns).
Oft gelingt so ein Programm sogar besser, wenn der andere eben nicht um diese Dinge weiß, er "übt" dann freier, ungezwungener und spielnäher als bei besprochenen Übungen, bei denen der Ball in eine bestimmte Richtung erwartet wird, was sich dann oft in einer Vernachlässigung der Neutralstellung ausdrückt.
Gruß