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AW: Wie klappt es eigentlich mit dem Hausmeister?
Bei meinem Verein wurde der Umzug in eine neue Halle dazu genutzt, ab 14:00 Uhr die Schlüsselgewalt in eigene Verantwortung zu übernehmen. Das heißt faktisch jetzt, dass so lange gespielt werden kann wie es dauert.
Diese Lösung würde ich in allen Fällen, in denen es Probleme gibt ruhig mal versuchen. Wenn es noch andere Abteilungen oder Vereine gibt, hilft da natürlich nur eine einheitliche Lösung- TT aus Verein A schliesst selbst und die Handballer aus Verein B machen nicht mit klappt leider nicht.
Die Vorteile dieser Lösung sind gleichwertig verteilt: Während der / die Verein(e) wesentlich mehr Freiheiten / Flexibiltät haben, können die Kommunen Personalkosten einsparen. Die Zeit in der die Sportvereine die Halle nutzen, in denen der Hausmeister den Schließdienst macht, müssen diese Zeit als Bereitschaftszeit vergüten bzw. anrechnen. Der Hausmeister verdient dann quasi mit der Pulle Bier vor der Glotze Geld.
Die Einsparungen druch Übertragung der Schließgewalt sind immer noch deutlich höher als die Mehrkosten für Strom wenn mal bis 23:30 gespielt werden muss.
Das wird sicher nicht spontan klappen. Der Vereinsvorsitzende und TT-Abteilungsleiter sollten aber bei der zuständigen Stellen der Kommunalverwaltung entsprechende Vorschläge machen.
Und solange es Probleme mit angesoffenen Hausmeistern gibt (und mal gerade kein Gastspieler über 2m da ist) würde ich mich über dieses Verhalten bei der Kommune beschweren. Denn solange der Hausmeister für seine Arbeitsbereitschaft Kohle / Überstunden kriegt, hat er nüchtern zu sein. Lasst Euch nicht von eventuellen Schikanen einschüchtern. Zur Not gibt es ja auch noch die Lokalzeitung und die Ratsmitglieder, an die man sich wenden kann. Denn eine Sporthalle ist in erster Linie für Sportler gedacht und nicht für die Hausmeister. Auch wenn die diese Reihenfolge gerne mal verwechseln.
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